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Brümmerhoferin siegt mit Super-Starke

Champagner für Duchess Lemonade

Düsseldorf 22. Juni 2013

Der Henkel Preis der Diana, das Stuten-Derby Anfang August in Düsseldorf, war bislang noch nie ein Thema für Gestüt Brümmerhofs Duchess Lemonade. Doch nach ihrer grandiosen Vorstellung am Samstag im BMW Preis Düsseldorf (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.100 m) vor vollbesetzten Rängen (9.148 Zuschauer) auf dem Grafenberg muss Besitzer Gregor Baum nun über eine Nachnennung für den Klassiker nachdenken.

Der Henkel Preis der Diana, das Stuten-Derby Anfang August in Düsseldorf, war bislang noch nie ein Thema für Gestüt Brümmerhofs Duchess Lemonade. Doch nach ihrer grandiosen Vorstellung am Samstag im BMW Preis Düsseldorf (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.100 m) vor vollbesetzten Rängen (9.148 Zuschauer) auf dem Grafenberg muss Besitzer Gregor Baum nun über eine Nachnennung für den Klassiker nachdenken.

„Mit einem Erfolg heute hatte ich nie gerechnet“, gab der erfolgsverwöhnte Eigner offen zu. „Ein Platz unter den ersten Drei wäre schon super gewesen. Aber Andrasch Starke hat der Stute aus einer äußeren Box gleich die Position an der Spitze gesichert und dort hat sich die Stute toll verteidigt. Mal sehen, was wir nun machen.“

Start-Ziel wehrte Duchess Lemonade, die sich in den vergangenen Wochen enorm gesteigert hatte und ihrem Trainer Paul Harley ein Top-Zeugnis ausstellt, alle Angriffe der Konkurrentinnen sicher ab. Die Favoritin Daytona Bay hatte allerdings ein miserables Rennen, kam als eine der letzten Stuten auf die Gerade und fand erst auf dem letzten Stück innen Platz zur Entfaltung. Dort rauschte sie heran, aber das war zu spät und reichte nur noch zum Ehrenrang. „Das war natürlich Pech, aber ihr Rennen kommt noch. Sie steuert nun den Preis der Diana an“, signalisierte ihr Betreuer Ferdinand Leve. Dichtauf wurde Penelopa Dritte (Miltcho Mintchev: „Wir sind sehr zufrieden“), die sich immer wehrte und vor Viletta einkam. Die anderen Ladies hatten nie eine Chance. Die Gewinnerin Duchess Lemonade hatte Gregor Baum persönlich für 36.000 Euro als Zweijährige bei der Breeze up-Auktion der BBAG in Iffezheim erworben.

Einen völlig verdienten Treffer landete die Fährhoferin Patuca (26:10, E. Pedroza) im einleitenden 10.000 Euro-Dreijährigen-Rennen über 1.700 Meter. Denn als die Favoritin aus dem Stall von Andreas Wöhler zwischen den Pferden eine freie Passage gefunden hatte, packte sie entscheidend an und kam noch locker hin. „Sie hat schön angezogen. Ich habe auf die passende Lücke gewartet. Die Stute hat sofort reagiert“, berichtete Eduardo Pedroza. Cassaia machte als Zweite die Zweierwette der Fährhof-Stuten perfekt vor Not Expected, die außen lange alle Chancen hatte.

Für einen holländischen Doppeltreffer sorgten Zuzu Angel (38:10, K. Clijmans), die ganz souverän gewann, und der Außenseiter Tjerk in einem 1.500 Meter-Handicap.

Seit August 2012 war Odit nicht mehr in Deutschland, sondern nur in Ghlin gelaufen. Aber auch hier kann der Frontrenner gewinnen. Der 35:10-Mitfavorit hatte in einem 2.200 Meter-Ausgleich III unter Andrasch Starke Start-Ziel keinerlei Probleme gegen Sharano und All Summer Long. „Er ist ein großer Steher, daher hatte ich ein wenig Bedenken auf der kürzeren Distanz. Vielleicht steuern wir nun ein 3.200 Meter-Rennen in Hamburg an“, versicherte Trainer Christian von der Recke.

Sie war das große Fragezeichen, doch am Ende die gefeierte Siegerin: Evtalia, eine vierjährige Debütantin aus dem Stall von Miltcho Mintchev führte sich in der Wettchance des Tages über 1.700 Meter gleich glänzend ein. Unter Andrasch Starke konterte die 46:10-Mitfavoritin auch die starken Attacken von Ocean of Fire. „Sie ist eine spätreife Stute. Ich habe die Chance genutzt, und Andrasch engagiert. Da sollte noch etwas möglich sein. Unsere Pferde haben 2013 Zeit gebraucht, da wir in ein neues Quartier in Köln gezogen sind und der Stall revoviert wurde“, erklärte Mintchev. Alkaldo und Dreamworks komplettierten die Viererwette, die 13.925:10 Euro bezahlte.

Eine Vorstellung der ganz besonderen Art gab der dreijährige Dubawi-Sohn Dubday (39:10, A. Helfenbein in der Sieglosen-Klasse über 2.100 Meter. Nachdem er unterwegs noch von Nocturne begleitet worden war, verabschiedete sich der von Andreas Trybuhl in Köln aufgebotene Hengst auf Nimmerwiedersehen. „Vielleicht steuern wir nun ein Course D-Rennen in Frankreich an, danach ist ein Gruppe III-Rennen in Hannover das Fernziel“, erklärte der Coach zu seinem Hoffnungsträger. Es war der erste Treffer für Macao-Heimkehrer Andreas Helfenbein.

 

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