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Neatico kann doch noch gewinnen

Der Bann ist gebrochen

Dortmund 23. Juni 2013

Es war wie verhext: Es gibt wohl kaum ein beständigeres Pferd auf Top-Level als Gestüt Ittlingens Neatico. Doch mit dem Gewinnen tat sich der sechsjährige Medicean-Sohn einfach nicht mehr leicht. Aber am Sonntag endete in Dortmund diese Durststrecke des von Peter Schiergen in Köln vorbereiteten Hengstes endlich. Im 26. Großen Preis der Wirtschaft – 100 Jahre Galopprennbahn Dortmund-Wambel (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.750 m) triumphierte Neatico mit einem wie entfesselt agierenden Andrasch Starke, der in dieser Prüfung sein viertes Rennen des Tages und das siebte an diesem Wochenende gewann.

Es war wie verhext: Es gibt wohl kaum ein beständigeres Pferd auf Top-Level als Gestüt Ittlingens Neatico. Doch mit dem Gewinnen tat sich der sechsjährige Medicean-Sohn einfach nicht mehr leicht. Aber am Sonntag endete in Dortmund diese Durststrecke des von Peter Schiergen in Köln vorbereiteten Hengstes endlich. Im 26. Großen Preis der Wirtschaft – 100 Jahre Galopprennbahn Dortmund-Wambel (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.750 m) triumphierte Neatico mit einem wie entfesselt agierenden Andrasch Starke, der in dieser Prüfung sein viertes Rennen des Tages und das siebte an diesem Wochenende gewann.

Hinter Empire Storm beorderte der Champion den klaren 23:10-Favoriten sofort an die zweite Position und fand dort ein ideales Rennen vor. Global Thrill und Next Green sah man auf den weiteren Positionen, während der Dreijährige und Co-Favorit Saratino in hinteren Regionen galoppierte und zu Beginn der Geraden an der Innenseite keinen Platz fand und rasch geschlagen war.

Ganz anders Empire Storm, der sich im Einlauf an der Innenseite bald schon den Angriffen von Neatico erwehren musste. Dieser zog auch schnell knapp in Front, doch das Vorbeiziehen war keine leichte Sache. Aber Starke entlockte seinem Partner weitere Reserven, und zum Schluss machte sich Neatico noch ausgesprochen sicher frei und landete den völlig verdienten Gruppe-Sieg.

Empire Storm lief wieder deutlich besser und hätte einen Volltreffer ebenfalls bald wieder verdient. Global Thrill dürfte als Dritter voll seine Klasse untermauert haben vor Wasimah und Next Green.

Begonnen hatte der Nachmittag mit dem standesgemäßen Einlauf Savannah Blue (13:10, A. Starke) vor Valhillen, doch musste sich der Champion an der Spitze auf der heißen Favoritin schon ordentlich rühren, um den Treffer in einer Meilenprüfung unter Dach und Fach zu bringen. Die Zweierwette war natürlich ein Volkseinlauf (Quote: 19:10).

Eine erstaunliche Vorstellung legte der junge Daniel Paulick in einem 2.000 Meter-Handicap mit dem 24:10-Favoriten Willow hin, denn vorneweg degradierte er die Konkurrenz früh zu Statisten. Es war nach Savannah Blue gleich der zweite Coup des in Überform agierenden Trainers Markus Klug. Hier wurde die Zweitplatzierte Nicoletta Ana wegen Behinderung an Dangus auf Rang vier zurückgestuft.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.400 m) war die Favoritin Allianz (A. Starke, 26:10) auf passend abgetrocknetem Boden locker voraus und verwies Sworn Mammy, Clivia und Najade auf die Plätze. Die Viererwette war nicht schwer zu treffen und bezahlte 3.847:10 Euro. Andrasch Starke, einmal mehr in phantastischer Verfassung, sicherte sich auch eine Dreijährigen-Prüfung mit der Wittekindshoferin Salonshuffle (46:10), die Gitana noch leicht in den griff bekam.

Mit einer Überraschung endete das 10.000 Euro-Rennen für Dreijährige über 2.000 Meter. Denn der auf 17:10 heruntergewettete Empire Hurricane, der bereits in Gruppe- und Listen-Prüfungen mit dabei war, zog früh nicht mehr durch und wurde nur enttäuschender Vierter. Ganz im Gegensatz zu dem von Sascha Smrczek vorbereiteten Arango (75:10, A. Helfenbein), der sich weiter verbessert präsentierte und die Außenseiterin Asmona sowie die spät noch gut aufkommende Osthurry fernhielt. Nicht ausgeschlossen, dass Arango nun das Steher Auktionsrennen am Derby-Tag in Hamburg ansteuert. 14.335:10 war die lukrative Dreierwett-Quote.

 

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