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Girolamo im Hansa-Preis mit neuem Jockey

Die Rückkehr des Derby-Dritten

Hamburg 30. Juni 2013

Das Derby 2012 scheint ein ganz besonderes gewesen zu sein: Der Sieger Pastorius gewann inzwischen u.a. den Prix Ganay, und auch der Zweitplatzierte Novellist sicherte sich mit dem Grand Prix de Saint-Cloud eines der Top-Gruppe I-Rennen Frankreichs. Dritter wurde damals in Hamburg der Ebbesloher Girolamo. Und auch dieser gewann mit dem Preis von Europa und dem Gerling-Preis anschließend zwei Prestige-Prüfungen. Am Sonntag kehrt er für den IDEE 113. Großen Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) in die Hansestadt zurück.

Das Derby 2012 scheint ein ganz besonderes gewesen zu sein: Der Sieger Pastorius gewann inzwischen u.a. den Prix Ganay, und auch der Zweitplatzierte Novellist sicherte sich mit dem Grand Prix de Saint-Cloud eines der Top-Gruppe I-Rennen Frankreichs. Dritter wurde damals in Hamburg der Ebbesloher Girolamo. Und auch dieser gewann mit dem Preis von Europa und dem Gerling-Preis anschließend zwei Prestige-Prüfungen. Am Sonntag kehrt er für den IDEE 113. Großen Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) in die Hansestadt zurück.

Zum ersten Mal wird Eduardo Pedroza im Sattel von Girolamo sitzen, da sein eigentlicher Jockey Andrasch Starke gesperrt ist. Nach dem imponierenden Triumph zuletzt in Köln sollte der von Peter Schiergen trainierte Hengst klarer Favorit werden. „Er hat das Rennen damals sehr gut weggesteckt, es lief alles bestens“, erklärt der Kölner.

Der Kölner Coach hat mit Silvaner (D. Schiergen), der im Gerling-Preis als Vierter keine ernsthafte Chance hatte und anschließend eine kleine Prüfung in München souverän gewann, noch eine weitere Chancen im neunköpfigen Feld. „Silvaner löste eine Pflichtaufgabe und muss nun wieder Farbe bekennen“, signalisiert Peter Schiergen.

Zweiter wurde im Gerling-Preis Runaway (S. Drowne). „Hätte es damals noch mehr geregnet, wäre es vorne enger geworden“, erklärte seinerzeit Trainer Andreas Trybuhl, dessen Schützling sicherlich eine Rolle spielen kann. Hinter ihm, aber vor Silvaner endete zuletzt die Röttgenerin Wilddrossel (D. Porcu), die man vor allem auf weicher Bahn nicht auslassen darf und die die Gerling-Revanche perfekt macht. Die ebenfalls von Markus Klug aufgebotene Berlin Berlin (A. Helfenbein) sollte ihr Saisondebüt auf Dauer steigern. Andolini (J. Bojko) blieb in Köln blass und muss sich steigern.

Gefährlicher wirkt Seismos (E. Hardouin), der im Großen Preis der Badischen Unternehmer nicht weit hinter Girolamo endete und damals vom Sieger Novellist noch stark behindert wurde. Sicherlich wäre eine längere Distanz für den Karlshofer günstiger. Weicher Boden wäre von Vorteil.
Baschar (A. Pietsch) war seit dem Preis von Europa, als er klar hinter Girolamo einkam, nicht mehr am Start. Auch der Norweger Sir Lando (P. Dobbs) zählt nur zu den Außenseitern.

Mit jeweils 20.000 Euro sind die beiden Top-Rennen des Rahmenprogramms (insgesamt gibt es neun Rennen) ausgestattet. Im Ausgleich I über 1.800 Meter (4. Rennen um 15:20 Uhr) kann Belango (E. Hardouin) seinen vierten Saisontreffer landen, muss aber u.a. gegen den Ex-Gruppesieger Theo Danon (E. Pedroza) heran.

Im Ausgleich II über 1.800 Meter (6. Rennen um 16:30 Uhr) könnte Kaffeekönig Albert Darboven mit der Stute Koffi Angel (N. Richter) ebenfalls den vierten Sieg in dieser Saison landen. Die Lady ist riesig verbessert und 2013 noch ungeschlagen.

Natürlich kommen auch die Wetter innerhalb der Neun-Rennen-Karte wieder voll auf ihre Kosten. Denn zweimal wird die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von jeweils 10.000 Euro ausgespielt. Im 5. Rennen um 15:55 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) sind Balinus (A. Pietsch) und Myrtille (C. Tessarin), die beide nur gute Formen kennen, mögliche Bankpferde. Im 8. Rennen um 17:45 Uhr (Ausgleich III, 1.400 m) empfehlen wir den Badener Sieger Belmondo (A. Helfenbein) und den formtreue Shot to nothing (J. Korbus).

 

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