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Ammerländer High Duty begeistert in Düsseldorf

Die Zukunft gehört ihm

Düsseldorf 18. Juli 2013

Es war ein großartiges Rennbahndebüt, das der Ammerländer High Duty (28:10, A. Starke) im Zweijährigen-Rennen über 1.400 Meter am Mittwoch in Düsseldorf auf den Rasen zauberte. Start-Ziel beherrschte der Oratorio-Sohn bei seinem Einstand die Gegnerschaft nach Belieben. „Das ist ein echtes Rennpferd“, meinte Jockey Andrasch Starke. Und Trainer Peter Schiergen fügte an: „Bisher hatte ich mit meinen jungen Pferden noch nicht so gute Form, aber er ist ein Guter. Vielleicht starten wir nun im Zukunftsrennen in Baden-Baden.“ Acht Längen hinter dem davonspazierenden Sieger gab auch der Favorit Molly Macho ein starkes Debüt, denn er ging zu Beginn mächtig gegen die Hand seines Reiters und endete gut. Aussicht eroberte gegen Manolo zuletzt noch Rang drei.

Es war ein großartiges Rennbahndebüt, das der Ammerländer High Duty (28:10, A. Starke) im Zweijährigen-Rennen über 1.400 Meter am Mittwoch in Düsseldorf auf den Rasen zauberte. Start-Ziel beherrschte der Oratorio-Sohn bei seinem Einstand die Gegnerschaft nach Belieben. „Das ist ein echtes Rennpferd“, meinte Jockey Andrasch Starke. Und Trainer Peter Schiergen fügte an: „Bisher hatte ich mit meinen jungen Pferden noch nicht so gute Form, aber er ist ein Guter. Vielleicht starten wir nun im Zukunftsrennen in Baden-Baden.“ Acht Längen hinter dem davonspazierenden Sieger gab auch der Favorit Molly Macho ein starkes Debüt, denn er ging zu Beginn mächtig gegen die Hand seines Reiters und endete gut. Aussicht eroberte gegen Manolo zuletzt noch Rang drei.

Ein Pferd mit Zukunft dürfte man auch bei den Dreijährigen an diesem PMU-Renntag gesehen haben. Denn auf der 1.400 meter-Distanz spielte der Höny-Hofer Donnerschlag (15:10) regelrecht mit der Konkurrenz. Von zweiter Position aus konnte Andreas Helfenbein bald schon den Richterspruch bestimmen. Weit zurück lieferten sich Golden Touch und Truly Perfect ein Duell um den Ehrenplatz. „Ein sehr hoffnungsvolles Pferd, ohne Übertreibung, der noch besser wird. Nun starten wir in Baden-Baden. Ich weiß aber noch nicht, in welchem Rennen“, gab Trainer Andreas Löwe zu.

Nach der knappen Niederlage in Hamburg landete der immerhin schon siebenjährige Wallach Diani (91:10, V. Schiergen) in einem 1.700 Meter-Handicap einen hauchdünnen Erfolg, exakt ein Jahr nach seinem letzten Treffer. Genau auf der Ziellinie schnappte er sich noch Favorfoot Danon, auch Krasiwaja endete noch sehr stark in einem Bilderbuch-Rennen. „Leider hat meine Tochter etwas Probleme mit dem Gewicht, sonst hätte sie ihn steuern können. Diani ist ein richtiges Kinderreitpferd“, meinte Trainerin Monika Blasczyk.

„Wir hatten keinen sauberen Rennverlauf, aber mit viel Ehrgeiz hat er sich noch vorbeigekämpft“, gab Jockey Alexander Pietsch zu, nachdem er mit dem 33:10-Co-Favoriten New Express im 1.400 Meter-Ausgleich III hauchdünn noch an Annius vorbeigekommen war, während der Favorit Nice Fellow als Dritter schon deutlicher zurück folgte. Damit entschädigte sich auch New Express, im Besitz der Besitzergemeinschaft des Stalles Honeycookiehorse (aus Köln und Umgebung), für die unglückliche Niederlage aus Hamburg.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.100 m) spurtete die Schimmelstute Bonasera (129:10, M. Pecheur) noch am ganzen Feld vorbei. „Ich muss mich bei ihren Wettern zuletzt in Hamburg entschuldigen. Da war der Boden für sie zu trocken“, meinte ihr Betreuer Rudi Storp. Der ursprüngliche Zweite, der Mitfavorit und wie der Sieger aussehende Bouquetot Liberty, hatte im Finish den heranstürmenden Henry Morgan gestört und wurde auf Platz drei zurückgestuft. Die lange führende Favoritin Orsella komplettierte als Vierte die Viererwette, die 15.386:10 bezahlte.

Einen dramatischen Endkampf gab es im Ausgleich III über 1.700 Meter, denn mit letzter Kraft verteidigte der von Hans-Jürgen Gröschel aufgebotene Shamrock (81:10, A. Starkes zweiter Tagestreffer) eine Nase gegen den nie lockerlassenden Favoriten Adolphe Adam. Bis zu Readyspice war dann schon mehr Luft. „Shamrock kam die Distanz heute entgegen, diese war hundert Meter länger als in Hamburg“, hieß es aus dem Umfeld des nicht angereisten Gewinners.

Champion Roland Dzubasz schaffte sogar noch ein Doppel, denn mit Alte Lady (81:10), die ein Jahr nicht mehr gelaufen war, landete er in einer 2.100 Meter-Prüfung seinen zweiten Tagestreffer. Die Stute zog ganz zuletzt an dem Favoriten Tinley Lodge vorbei. „Sie war kürzlich in Bremen vom Start verwiesen worden“, erklärte Jockey Eduardo Pedroza. Auch er durfte sich im finalen Rennen ein zweites Mal feiern lassen – mit der Fährhoferin La Sabara (32:10) hatte er in einer 2.200 Meter-Prüfung für dreijährige Stuten keinerlei Probleme gegen Asmona und Drawn to Run.

Prächtig angenommen wurde das neueröffnete Tee-Haus, das künftig ein Blickfang der Rennbahn sein wird.

 

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