Login
Trainerservice
Schliessen
Login

155. Henkel – Preis der Diana in Düsseldorf

Der 400.000 Euro-Showdown

Düsseldorf 1. August 2013

Ein Highlight jagt derzeit im deutschen Galopprennsport das andere: Eine Woche nach dem Super-Treffer des Hengstes Novellist in Ascot und dem glanzvollen Dallmayr-Preis in München steht am Sonntag der nächste Hochkaräter in Düsseldorf an: Der 155. Henkel – Preis der Diana – Deutsches Stuten-Derby (6. Rennen um 17:05 Uhr) ist das zweitwertvollste Rennen hierzulande. Nur im Derby winkt ein noch höheres Preisgeld als die 400.000 Euro in der über 2.200 Meter führenden Gruppe I-Prüfung.

Ein Highlight jagt derzeit im deutschen Galopprennsport das andere: Eine Woche nach dem Super-Treffer des Hengstes Novellist in Ascot und dem glanzvollen Dallmayr-Preis in München steht am Sonntag der nächste Hochkaräter in Düsseldorf an: Der 155. Henkel – Preis der Diana – Deutsches Stuten-Derby (6. Rennen um 17:05 Uhr) ist das zweitwertvollste Rennen hierzulande. Nur im Derby winkt ein noch höheres Preisgeld als die 400.000 Euro in der über 2.200 Meter führenden Gruppe I-Prüfung.

Es ist eines von fünf sogenannten klassischen Rennen im Turf-Kalender, das heißt, alle Teilnehmerinnen werden dasselbe Gewicht tragen, gleiche Voraussetzungen für alle. Vor zwei Jahren gab es mit Dancing Rain den letzten Erfolg eines Gastes aus England, diesmal ist vor allem Secret Gesture (J. Spencer) ein harter Prüfstein für unsere Ladies. Ihr Trainer Ralph Beckett gewann hier 2012 mit Electrelane die 1.000 Guineas. Seine neue Hoffnung war Zweite in den Epsom Oaks und wurde zur Hälfte an Katar-Scheich Fahad Al Thani (Qatar Racing Ltd.) verkauft, die andere Hälfte gehört der deutschen Unternehmer-Familie Jacobs (Newsells Park Stud) . Allerdings lief ihre Oaks-Bezwingerin Talent anschließend in Irland schwächer. Und Secret Gesture könnte alternativ auch am Samstag in den Nassau Stakes in Goodwood starten.

Das könnte die Chance für unsere Hoffnungen sein. Vor allem ist an Daytona Bay (mit dem gerade zum 1.000 Mal erfolgreichen Lennart Hammer-Hansen) zu denken, die die Farben des Gestüts Haus Ittlingen trägt und von Ferdinand Leve, im Hauptberuf Architekt, in Warendorf vorbereitet wird. Er legt mit bereits 14 Erfolgen, darunter mehrere in Top-Rennen, eine grandiose Saison hin. Es wäre schon ein tolles Kunststück, wenn er als Besitzertrainer diesen Klassiker gewinnen würde. Überraschen würde das nicht, denn Daytona Bay imponierte gerade im Almased-Cup, einer Gruppe III-Prüfung in Hamburg, gegen mehrere der Diana-Konkurrentinnen.
Penelopa (E. Pedroza) aus dem Stall des in Köln tätigen Bulgaren Miltcho Mintchev, wirkt sehr gefährlich. „Sie hatte bei beiden Düsseldorfer Starts keinen guten Rennverlauf und kann noch deutlich besser laufen“, glaubt ihr Betreuer.

Die in deutschem Besitz stehende, aber in Frankreich trainierte Orion Love (A. Suborics) hat ebenso Möglichkeiten wie Quilita (A. Starke), deren Trainer Peter Schiergen bisher alle drei Gruppe I-Rennen in 2013 in Deutschland an sich brachte und der außerdem Next Green (D. Schiergen) aufbietet. „Die Wahl war für Andrasch nicht einfach. Quilita hat gezeigt, dass sie in diese Klasse gehört. Next Green gewann ein leichteres Rennen. Bei ihr muss alles passen“, sagt Schiergen.

Auch die zweite Engländerin Miss You Too (M. J. Lane), Sechste in den Epsom Oaks, und die im Hoppegartener Diana-Trial erfolgreiche Münchenerin Ars nova (A. Atzeni) sind Größen im Feld von 18 dreijährigen Stuten (16 dürfen starten, die Programm-Nummern 17 Hey little Görl und 18 Waletta sind Ersatzpferde, können nur dabei sein, wenn andere, nach Rating vor ihnen rangierende Stuten noch abgemeldet werden).

Dank der großen Unterstützung des Sponsors Henkel wird der Sonntag zu einem Event der ganz besonderen Art in Düsseldorf. Es ist der größte und attraktivste Renntag, den Düsseldorf je gesehen hat. Oberbürgermeister Dirk Elbers wird zum 5. Mal Schirmherr der Veranstaltung sein.

Zweiter Fixpunkt der Karte ist die Henkel-Trophy (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.100 m, 8. Rennen um 18:15 Uhr). Silvaner (D. Schiergen) hielt sich im Hansa-Preis sehr solide und ist eine Wette wert. „Dennis kommt mit ihm sehr gut zurecht“, sagt Trainer Peter Schiergen, der auch Salut (A. Starke) eine Chance einräumt. „Er war in einem schweren Handicap in Frankreich mit Höchstgewicht nicht glücklich, sonst wäre er weiter vorne gewesen.“ Technokrat (A. Pietsch) lief in Hamburg rätselhaft. „Er ist dort schlecht vom Start gekommen. Normalerweise muss er in dieser Klasse gut zurechtkommen“, glaubt sein Betreuer Waldemar Hickst.

Auch Impostor (F. Tylicki) war nicht immer mit Fortuna im Bunde, während Polish Vulcano (F. Minarik) noch einiges nachholen sollte. Empire Storm (E. Pedroza) lief im höchstdotierten Listenrennen Deutschlands mehr als ordentlich und bleibt ebenfalls zu bachten..

20.000 Euro stehen über dem Ausgleich II über 2.100 m (3. Rennen um 15:10 Uhr). Hier darf man besonders auf Estefan (A. Starke) gespannt sein, der nach langer Verletzungspause in Hamburg ein leichtes Rennen gewann. Auch eine Prüfung für Arabische Vollblüter (5. Rennen um 16:20 Uhr) ist mit diesem Preisgeld ausgestattet.

Die Wettchance des Tages ist das 4. Rennen um 15:45 Uhr (Ausgleich III, 1.500 m) mit 15 Kandidaten mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette. New Express (A. Pietsch) und Annius (F. Minarik) erneuern ihr Duell von dieser Bahn. Aber hier wimmelt es nur so an Sieganwärtern.

 

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm