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Bester Deutscher als Dollar-Dritter

Petit Chevalier ist der Größte

Köln 6. Oktober 2013

Eine große Equipe deutscher Pferde gab sich am Samstag, dem Auftakt zum großen Arc-Wochenende, in Paris-Longchamp die Ehre. Und es gab einen Achtungserfolg. Denn der von William Mongil in Mülheim an der Ruhr vorbereitete Petit Chevalier (G. Mosse), im Besitz des Rennstalles Gestüt Hachtsee, belegte im Prix Dollar (Gruppe II, 200.000 Euro, 1.950 m) einen ausgezeichneten dritten Rang.

Eine große Equipe deutscher Pferde gab sich am Samstag, dem Auftakt zum großen Arc-Wochenende, in Paris-Longchamp die Ehre. Und es gab einen Achtungserfolg. Denn der von William Mongil in Mülheim an der Ruhr vorbereitete Petit Chevalier (G. Mosse), im Besitz des Rennstalles Gestüt Hachtsee, belegte im Prix Dollar (Gruppe II, 200.000 Euro, 1.950 m) einen ausgezeichneten dritten Rang.

21.000 Euro verdiente der fünfjährige Wallach, der von sechster, siebter Position noch einige Plätze gut machen konnte. „Wir sind sehr zufrieden. Nun könnte er im Hong Kong Cup im Dezember antreten“, nannte Besitzer Reginald Graf von Norman ein mögliches Ziel (Trainer William Mongil war krankheitsbedingt nicht vor Ort).

Eine atemberaubende Vorstellung lieferte der Sieger Cirrus des Aigles (24:10, C. Soumillon), der aus dem Mittelfeld schon Mitte der Zielgeraden völlig überlegen von der Konkurrenz (Zweiter wurde Mandour) wegspazierte. „Er ist zum vierten Mal in dieser Prüfung gelaufen und hat nach 2010 und 2012 erneut gewonnen. Nun sind die Champion Stakes in Ascot wieder seine nächste Station“, gab Trainerin Corinne Barande-Barbe zu Protokoll. Der zweite Deutsche, Superplex (T. Thulliez/M. Figge) war als Elfter nie im Rennen.

In Deutschland zählt Stall Helenas Saratino zu den besten Extremdistanz-Pferden, weshalb ein Auftritt des von Mario Hofer trainierten Dreijährigen im Prix Chaudenay (Gruppe II, 200.000 Euro, 3.000 m) nur logisch war. Doch nach einem Rennen von vorletzter Stelle und einem wenig inspirierenden Ritt von Jockey Olivier Peslier kam der als Außenseiter gehandelte Hengst nicht über den vorletzten Rang im achtköpfigen Feld hinaus.

„Vielleicht fehlte ihm etwas die Frische“, meinte Trainer Mario Hofer. In einem spannenden Gefecht ging der Sieg an den favorisierten Aga Khan-Vertreter Valirann (19:10, mit dem künftigen Stalljockey Christophe Soumillon), der sich noch sicher von Montclair und Lucky Look sowie der anderen Aga Khan-Farbe Darbadar freimachte. Es war der vierte Treffer für das Team Aga Khan/Trainer Alain de Royer-Dupre in dieser Prüfung innerhalb der letzten elf Jahre.

Gleich zwei deutsche Hoffnungen bestritten als große Außenseiter den Prix Daniel Wildenstein (Gruppe II, 200.000 Euro, 1.600 m), doch auch sie konnten in der Endabrechnung keine entscheidende Rolle mehr spielen. Zwar führten Christian Zschaches Gereon (L. Jones) und Amaron (A. Helfenbein) aus dem Stall von Andreas Löwe bis zur Geraden das Feld an, und Amaron hielt auch noch deutlich besser stand, doch zuletzt musste auch er passen und wurde xxx, während Gereon nur den vorletzten Platz belegte.

Mit einem späten, aber äußerst straken Schlussakkord schob sich die Stute Pollyana (278:10, F. Prat/D. Prod‘ homme) noch vor Pinturicchio und Siyenica, womit drei französische Pferde den Ton angaben. Die Siegerin hatte schon 2012 sechs Rennen gewonnen und ließ sich auch durch eine 126-tägige Pause nicht stoppen.

Etwas unter Wert geschlagen war die von Andre Fabre trainierte Ammerländerin Baltic Baroness (M. Guyon) als Vierte im Prix de Royallieu (Gruppe II, 200.000 Euro, 1.950 m), denn sie hatte an der Innenseite sehr wenig Platz zur Entfaltung. Die von Christophe Ferland vorbereitete Chalnetta (J. Auge) raufte zwar von zweiter Position aus einen knappen Vorteil gegen die heranstürmende Ebiyza (C.-P. Lemaire/A. de Royer-Dupre) nach Hause, hatte die Konkurrentin aber erheblich behindert und verlor den Erfolg an die Aga Khan-Vertreterin. Galvaun rettete Rang drei gegen Baltic Baroness, während Horst Rapps Orion Love früh über den letzten Platz nicht hinauskam. es war der vierte Treffer in den letzten fünf Jahren für Alain de Royer-Dupre in dieser Prüfung.

Der bei uns tätige Jockey Adrie de Vries sicherte sich als Riesenaußenseiter mit der in Holland trainierten Samina das 150.000 Gruppe I-Araberrennen in sicherem Stil. 75.000 Euro gab es als Siegprämie.

 

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