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Ittlinger der Favorit im Ratibor-Rennen

Alles klaro für Lindaro?

Krefeld 30. Oktober 2013

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, da triumphierte im Herzog von Ratibor-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) in Krefeld ein gewisser Pastorius. Nur wenige Monate später gewann dieser Hengst das Derby in Hamburg. Wenn nun am Sonntag die Neuauflage dieses Top-Rennens für Zweijährige als Großer Jubiläums-Preis „100 Jahre Galopprennen in Krefeld“ (7. Rennen um 14:55 Uhr) über die Bühne geht, könnte erneut der ein oder andere Crack im Feld der sieben Kandidaten schlummern.

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, da triumphierte im Herzog von Ratibor-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) in Krefeld ein gewisser Pastorius. Nur wenige Monate später gewann dieser Hengst das Derby in Hamburg. Wenn nun am Sonntag die Neuauflage dieses Top-Rennens für Zweijährige als Großer Jubiläums-Preis „100 Jahre Galopprennen in Krefeld“ (7. Rennen um 14:55 Uhr) über die Bühne geht, könnte erneut der ein oder andere Crack im Feld der sieben Kandidaten schlummern.

Favorit werden sollte der Ittlinger Lindaro (A. Starke) aus dem Stall von Peter Schiergen, denn sein sensationeller Auftritt zuletzt in Baden-Baden machte Appetit auf viel mehr. „Das ist ein echtes Rennpferd“, sagte Jockey Andrasch Starke damals.

Zwei seiner Konkurrenten erfüllten zuletzt nicht so recht die Erwartungen. Nordico (D. Porcu) galt im Badener Auktionsrennen als Mitfavorit, fand jedoch nie in die Partie, nachdem er zuvor in Düsseldorf erfolgreich gewesen war. Simba (E. Pedroza) war im Preis des Winterfavoriten in München das am stärksten gewettete Pferd, spielte jedoch ernsthaft keine Rolle. Dritter wurde damals Madurai (A. Pietsch), der eine ausgezeichnete Vorstellung bot.
Lucky Lion (A. Weis) gab in Iffezheim sehr lange den Ton an, tat an der Spitze wohl etwas zuviel, rappelte sich allerdings immer wieder auf. Sein Trainer Andreas Löwe hält nach wie vor große Stücke auf ihn. Die zweite Schiergen-Hoffnung ist Nightdance Dream (K. Clijmans), der in München in der Maidenklasse sehr imponierte. Force Aliee (A. Helfenbein) war beim Debut Vierter in Frankreich, muss diese Vorstellung sicher noch überbieten.

In einer 1.300 Meter-Prüfung (1. Rennen um 11:45 Uhr) dreht sich ebenfalls alles um die Youngsters. Identity (A. Pietsch) aus dem Gestüt Schlenderhan war in Hannover zwar nur Sechste, aber die damaligen Vierten und Fünften gewannen anschließend den Preis der Winterkönigin bzw. den Preis des Winterfavoriten.

Stattliche 20.000 Euro sind als Auszahlung in der Wettchance des Tages in der Viererwette des 5. Rennens um 13:50 Uhr garantiert. Im prallen 16er-Feld dieses Ausgleiches IV über 2.050 Meter empfehlen wir als Bankpferde die in Baden-Baden als Vierte ausgezeichnet gelaufene Mirada (St. Hellyn) sowie Naurelia (N. Richter), die sich in einer kniffligen Aufgabe sehr gut hielt.

Eine exzellente Besetzung hat das Jagdrennen (8. und letztes Rennen um 15:30 Uhr) gefunden. Mit Alanco (C. Chan) und Mariquita (V. Korytar) sind zwei der besten hiesigen Hindernispferde am Start. Baitsileir (P. Johnson) imponierte in Honzrath und scheint ein großes Talent zu sein.

 

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