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Überraschungserfolg mit Aurelio Real in München

Die Ganbat-Erfolgswoche geht weiter

München 1. November 2013

Was für eine Woche für den mongolischen Jockey Bayarsaikhan Ganbat (118:10)! Erst am vergangenen Sonntag hatte er ein Listenrennen mit Nausica Time gewonnen. Und am Allerheiligen-Freitag in München sicherte sich der Reiter beim Saisonfinale in München-Riem das BBAG Auktionsrennen München (52.000 Euro, 1.600 m) mit dem Außenseiter Aurelio Real (118:10) aus dem Düsseldorfer Formstall Sascha Smrczek für den auf Mallorca weilenden Besitzer Christoph Holschbach.

Was für eine Woche für den mongolischen Jockey Bayarsaikhan Ganbat (118:10)! Erst am vergangenen Sonntag hatte er ein Listenrennen mit Nausica Time gewonnen. Und am Allerheiligen-Freitag in München sicherte sich der Reiter beim Saisonfinale in München-Riem das BBAG Auktionsrennen München (52.000 Euro, 1.600 m) mit dem Außenseiter Aurelio Real (118:10) aus dem Düsseldorfer Formstall Sascha Smrczek für den auf Mallorca weilenden Besitzer Christoph Holschbach.

Und es war einmal mehr ein Klassefinish, dass Ganbat auf dem Soldier Hollow-Sohn zeigte, der beim Debüt in Köln Dritter (u.a. hinter dem heutigen Toto-Favoriten Diplomat) war. „Ich hatte mir schon eine Chance ausgerechnet, aber dass er gewinnt, hatte ich nie gedacht. Der Rennverlauf war gar nicht ideal, denn ich wollte im Vordertreffen gehen, doch es war zuviel Gedränge. Daher habe ich Aurelio Real erst in Ruhe gelassen. Er hat großartig gekämpft“, berichtete der Siegreiter über den Schimmel, der nun 25.000 Euro auf das Konto seines Eigners galoppierte.

Anfangs war er im von Macchiavelli angeführten Feld im Vordertreffen postiert, doch büßte Aurelio Real diese Lage ein. Als sich Mitte der Zielgeraden fast jeder auf einen Treffer des klar nach vorne gekommenen Springbok Flyer eingestellt hatte, da entwickelte der Schimmel so starke Reserven, dass er noch sicher an dem Konkurrenten vorbeikam.
Springbok Flyer gefiel auch in der Niederlage sehr. „Der Boden war etwas zu klebrig für ihn, ein weiterer Weg könnte auch günstig sein“, argumentierte Jockey Eduardo Pedroza. Noch viel Boden machte die Außenseiterin Lausanne gut und eroberte den dritten Platz. „Es ist mein erstes Pferd aus dem Gestüt Ravensberg. Darauf können wir aufbauen“, freute sich Trainer Werner Hefter. Auch Opera Rock, der noch als Letzter in die Gerade gekommen war, schob sich noch stark ins Bild. Der Rest, inklusive des aus bester Lage früh nachlassenden Favoriten Diplomat, hatte bald keine Möglichkeit mehr.

Im Preis des Winterfavoriten war er über Rang neun nicht hinausgekommen. Doch im einleitenden Zweijährigen-Rennen zeigte sich Stall tmbs Bear Power als 23:10-Favorit wieder von bester Seite. Start-Ziel beherrschte der Desert Prince-Sohn unter Jozef Bojko souverän die Szene, ließ auch den permanent attackierenden Kalahari Soldier nie an sich heran. „Mir war wichtig, dass er die Form aus dem Winterfavoriten richtigstellt. Heute wollten wir direkt von der Spitze aus gehen. Das hat einwandfrei geklappt. Auf gutem Boden wird er im nächsten Jahr ein richtig starkes Pferd sein“, argumentierte Siegcoach Christian Sprengel. Kalahari Soldier gab ein glänzendes Debüt, auch Cro Easy blieb gut dabei. „Ein gutes Pferd, wir sind zufrieden mit dem Laufen“, signalisierte Trainer Michael Figge. Che sera und Schneekönigin konnten sich nicht mehr steigern.

Vier Pferde hatte Gerald Geisler in einem Maidenrennen über die Meile an den Start geschickt, da war es nicht überraschend, dass der Iffezheimer Trainer auch den Sieger stellte. Und Palm Danon (54:10, E. Pedroza) hatte schon jede Menge Ansätze gezeigt, hier verschaffte er sich Mitte der Geraden einen bequemen Vorteil gegen Gusty Gale, der sich erstmals in den Farben von Besitzerin Jeanette Spratter vorstellte und sehr stark aufkam, sowie dem Trainingsgefährten Air Attack. „Ich hatte etwas Bedenken wegen des Bodens. Beim Start in Mülheim war er fünf Längen hinter dem Feld abgekommen“, kommentierte Geisler.

Zum verdienten ersten Treffer seiner Karriere kam der von Werner Glanz vorbereitete Lord Sholokhov (31:10, T. Hofer), der in einer 2.000 Meter-Prüfung Start-Ziel auch die starke Schlussoffensive von Mr Jin parieren konnte. Mit King Goofi, der die stark nachlassende Favoritin Echo Alpha passierte, landete auch auf Rang drei ein Pferd aus dem Glanz-Stall. „Für Lord Sholokhov war der Boden in Baden-Baden zu schwer. Heute musste er eine erste Chance haben. Und King Goofi wird im nächsten Jahr seine Rennen gewinnen“, erklärte der Trainer, der in einer Dreijährigen-Prüfung mit der 81:10-Chance First Line (B. Clös) seinen zweiten Tagestreffer feierte. Die Stute bekam an der Außenseite den Favoriten Naval noch klar zu fassen. „Wir haben sie umgestellt und nun zum ersten Mal auf Warten reiten lassen. Das war das Erfolgsrezept“, sagte Glanz.

„Auf weichem Boden ist er so richtig in seinem Element. Jetzt machen wir Schluss für diese Saison“, brachte Jutta Mayer den Treffer von Rossetti (29:10) in einem 2.000 Meter-Ausgleich III auf den Punkt. Vom letzten Platz aus überrollte der immerhin schon siebenjährige Wallach die gesamte Konkurrenz und verwies Eternal Power sowie Sunny Beach auf die Plätze. Reiterin Andrea Mayer durfte im Ziel so richtig jubeln.

„Jetzt haben wir dreimal hintereinander in München gewonnen. Vielleicht nehmen wir California im Winter nach Frankreich mit, aber höchstwahrscheinlich wechselt sie nun in die Zucht. Alexandra Vilmars Gewichtserlaubnis hat sich ausgezahlt“, ließ Trainer und Ex-Fußballprofi Markus Münch nach dem neuesten Coup seiner Stute in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV durchblicken. Aus dem Vordertreffen kämpfte sich die Vierjährige als 56:10-Mitfavoritin gegen Noble Jack und Kowalsky nach Hause.

Jungreiterin Alexandra Vilmar landete dank Kasuga Danon (67:10), der im Ausgleich III über 1.400 Meter früh mit acht Längen völlig überlegen vor Eastside Gallery und dem Favoriten König Arte war, noch einen zweiten Treffer. „Ihre fünf Kilo Erlaubnis waren Gold wert“, meinte Coach Waldemar Hickst. Besitzer Guido Schmitt verfolgte das Rennen von Mallorca aus. Im abschließenden Ausgleich IV über 2.200 Meter schaffte die Schweizerin Catherine Burri ihren 42. Karrieretreffer auf der früh davonziehenden Oliandra (113:10) aus dem Stall von Michael Figge.

 

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