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Super-Triumph im Premio Roma

Der Feuerblitz schlägt ein

Köln 3. November 2013

Großer Erfolg für den deutschen Galopprennsport und für den Münchener Trainer Michael Figge. Der von dem 40jährigen, ehemaligen Amateur-Champion trainierte Big Shuffle-Sohn Feuerblitz gewann am Sonntag auf der Rennbahn Capannelle in der italienischen Hauptstadt Rom den Premio Roma, das letzte Gruppe I-Rennen der europäischen Saison für die älteren Pferde.

In der mit 209.000 Euro dotierten 2000 Meter-Prüfung hatte der Hengst des Rennstalles EIVISSA GmbH im vergangenen Jahr bereits den zweiten Platz belegt. Damals war Godolphins Hunter's Light zu stark für den Riemer Hengst gewesen. Doch bei der diesjährigen Austragung hatte Feuerblitz, der zuletzt ein Listenrennen in Straßburg gewonnen hatte, und auf höchstem Level im vergangenen Jahr auch Zweiter im Großen Preis von Bayern und im Preis von Europa war, keinen Gegner und sorgte damit nicht nur für seinen ersten Gruppe I-Treffer, sondern auch für den seines Trainers.

Unter Thierry Thulliez, der in auch zuletzt in Straßburg zum Sieg geritten hatte, war der zur Quote von 27:10 ins Rennen gegangene Braune unterwegs an dritter, vierter Stelle auszumachen. Für die Pace sorgte der zweite deutsche Starter, Ralf Rohnes Orsino (Andrea Atzeni). In der Zielgeraden hatte dieser schnell ausgespielt, er wurde am Ende Sechster im Achterfeld. Dagegen griff Feuerblitz in der langen Zielgerade sofort an, ging rund 500 Meter vor der Linie bereits nach vorne. Und dabei hatte sein französischer Jockey die Hände richtig voll.

Auch der von Stefano Botti trainierte, und von Mario Esposito gerittene Vedelago hatte keine Chance, den deutschen Gast zu stoppen. Und auch der ebenfalls zur Quote von 27:10 ins Rennen gegangene Shamalgan (Xavier Thomas-Demeaulte/Cristian Demuro), der zuletzt den Premio Vittorio di Capua auf höchstem Level gewonnen hatte, kam nicht entscheidend an Feuerblitz heran. Dreieinhalb Längen Vorsprung hatte Feuerblitz auf der Linie.

Nun könnte es für den Top-Vierjährigen bei den International Races in Hong Kong weitergehen, wo er sowohl im Hong Kong Cup, als auch in der Hong Kong Vase genannt ist. Im vergangenen Jahr war er dort bereits gestartet, belegte dabei im Hong Kong Cup den elften Platz. Auch Dubai ist eine Option für den aktuellen Rom-Crack.

 

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