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Ganbat/Smrczek mit Nausica Time in Dresden top

Erfolgsteam trumpft wieder auf

Dresden 20. November 2013

Mit seinen 28 Jahren ist er eigentlich kein Nachwuchsreiter mehr, doch Bayarsaikhan Ganbat zählt sicherlich zu den großen Entdeckungen im Rennsattel der vergangenen Jahre. Der gebürtige Mongole erlebt derzeit wahre Festwochen. Nicht nur durfte er kürzlich Deutschland bei einem internationalen Treffen der Jockey-Schulen in Abu Dhabi vertreten, auch sportlich läuft es blendend für ihn. Und auch der Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek (nun 69 Saisontreffer) agiert in Überform. Beide zusammen sicherten sich mit Ulrich Zerraths dreijähriger Stute Nausica Time (44:10) am Mittwoch (Buß- und Bettag) das letzte Listenrennen der Saison 2013 in Dresden, den J. J. Darboven Herbstpreis.

Mit seinen 28 Jahren ist er eigentlich kein Nachwuchsreiter mehr, doch Bayarsaikhan Ganbat zählt sicherlich zu den großen Entdeckungen im Rennsattel der vergangenen Jahre. Der gebürtige Mongole erlebt derzeit wahre Festwochen. Nicht nur durfte er kürzlich Deutschland bei einem internationalen Treffen der Jockey-Schulen in Abu Dhabi vertreten, auch sportlich läuft es blendend für ihn. Und auch der Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek (nun 69 Saisontreffer) agiert in Überform. Beide zusammen sicherten sich mit Ulrich Zerraths dreijähriger Stute Nausica Time (44:10) am Mittwoch (Buß- und Bettag) das letzte Listenrennen der Saison 2013 in Dresden, den J. J. Darboven Herbstpreis.

Nach dem Triumph vor wenigen Wochen in einer ähnlichen 20.000 Euro-Listenprüfung in Hannover scheint die Dubawi-Tochter nun so richtig auf den Geschmack gekommen zu sein. Denn in dem 2.200 Meter-Event ließ sich Nausica Time von zweiter Position aus (der führende Quinindo baute früh ab) bald nicht mehr von der Spitze verdrängen. Ganbat beorderte die Lady immer mehr auf die äußere Spur und dort konterte sie auch die starken Attacken des 22:10-Favoriten Slowfoot (A. Starke), der sich von letzter Stelle im Schlussbogen herangepirscht hatte und ein sehr formgemäßes Ergebnis komplettierte.

Die einzige Überraschung im Vorderfeld war die Ittlingerin All for you (M. Cadeddu), die sich mit schönem Endspurt Rang drei vor Santillana sicherte. „In Dresden habe ich immer Glück“, freute sich Nausica Times Eigner Ulrich Zerrath.

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Gestüt Auenquelles Zweijähriger Lac Leman (55:10, St. Hellyn) ließ gleich beim ersten Auftritt einiges Können aufblitzen. Der Doyen-Sohn aus dem Hoppegartener Champion-Stall von Roland Dzubasz hatte zwar den Start völlig verschlafen und fand sich zu Beginn an letzter Stelle wieder. Doch schon Ende der Gegenseite stürmte er in äußerer Spur an die Spitze und bald schon deutlich vor die Konkurrenz.

Ohne dass sein Jockey auch nur einen Finger rühren musste, verabschiedete sich der Bruder des soliden Handicappers Lemorton. Nur der Trainingsgefährte Karltheodor, der noch viel Boden gutmachte, konnte einigermaßen folgen und komplettierte den Dzubasz-Triumph deutlich vor der gesteigerten Schimmelstute Schneekönigin. Die Favoritin Lady Cranach hatte dagegen schon sehr früh ausgespielt und war weit geschlagen.

Nur eine Pflichtaufgabe war der Treffer der von Markus Klug aufgebotenen Röttgenerin Pristina (16:10, A. Starke), die sich von zweiter Position in einer 1.900 Meter-Prüfung souverän von Luvana und Lancoonia absetzte.

In einem 1.900 Meter-Handicap machten die beiden Dresdener Pferde A Miracle (O. Laznovska) aus dem Stall von Lutz Pyritz und Wanderlust die Entscheidung unter sich aus. Ein glänzendes Debüt für den Galoppklub Leipzig gab die von Claudia Barsig aufgebotene Rule Britannia (36:10, L. Mattes) in einem 1.500 Meter-Ausgleich IV, den sie klar vor der Außenseiterin Charlize und Firuza gewann. Barsigs Neuzugang Landadel (38:10, K. Clijmans) sorgte in einem 2.200 Meter-Handicap beim lockeren Sieg gegen Alluvia und Lenndormanik für den dritten Dresdener Treffer in Folge.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich III, 1.900 m) machte sich die 50:10-Mitfavoritin Ramoa (T. Schurig/U. Stech) sehr sicher frei vor der Außenseiterin Sinfonie, Renoir und der Favoritin Saturday. Die Viererwette bezahlte 21.459:10 Euro. Das abschließende 1.900 Meter-Handicap schnappte sich der von Pavel Vovcenko entsandte Halbblüter Biederich (46:10, A. Citti) knapp vor Burschentanz und Lairy. Es war ein würdiges Saisonfinale in Dresden. Präsident Christoph Winkler bedankte sich beim Publikum und freut sich wie die Turffreunde auf das Jahr 2014.

 

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