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Kronerbe stürmt zum 15. Karrieretreffer

„Dieses Pferd ist ein Traum“

Dortmund 4. Februar 2014

„Dieses Pferd ist einfach ein Traum. Er kämpft bis zum Umfallen, hat ein unglaubliches Herz. Mal sehen, ob wir nun in ein Verkaufsrennen gehen“, jubelte der Kölner Trainer Karl Demme am PMU-Dienstag in Dortmund. Vorausgegangen war ein hart erkämpfter Treffer des großartigen Sandbahn-Spezialisten Kronerbe (29:10-Favorit) im 1.200 Meter-Ausgleich III.

„Dieses Pferd ist einfach ein Traum. Er kämpft bis zum Umfallen, hat ein unglaubliches Herz. Mal sehen, ob wir nun in ein Verkaufsrennen gehen“, jubelte der Kölner Trainer Karl Demme am PMU-Dienstag in Dortmund. Vorausgegangen war ein hart erkämpfter Treffer des großartigen Sandbahn-Spezialisten Kronerbe (29:10-Favorit) im 1.200 Meter-Ausgleich III.

Doch bis der 15. Erfolg in der Karriere des siebenjährigen Wallachs perfekt war, musste sein Anhang mächtig schwitzen. Sharp Bullet und Ach was bestimmten lange das Geschehen, und für Kronerbe war zunächst kaum Platz zum Durchkommen. Erst ganz spät tat sich eine Lücke auf, durch die Kronerbe kurz vor dem Ziel durchstürmte, um noch knapp mit einem Hals hinzukommen. Sharp Bullet hielt bestens stand, auch Ach was, der nun in drei Wochen in einem Sprint St. Moritz antreten soll, verteidigte sich ebenfalls nach Kräften.

Die junge Lena Mattes landete in einem 1.800 Meter-Handicap einen weiteren Coup, als sie den 203:10-Außenseiter Super Kenny schon zu Beginn der Geraden an dem 17:10-Favoriten Dutch Master vorbeikam und tapfer weiterstiefelte. „Die Handicap-Marke war wirklich günstig. Denn er kam aus schweren Rennen in Frankreich“, ließ Trainer Sascha Smrczek durchblicken.

Alter schützt vor Siegen nicht. Das bewahrheitete sich im einleitenden 1.700 Meter-Handicap, als sich die immerhin schon elfjährige Pythonga (115:10, P. Krowicki) nach früher Attacke souverän gegen Tremendous und den Favoriten Königstein behauptete. Trainer Günter Lentz war nicht einmal überrascht: „Sie war schon kürzlich gut gelaufen, damals war die Strecke etwas zu weit. Wir haben einen guten Platz für sie als Reitpferd in Süddeutschland gefunden. Ob es ihr letzter Start war, kann ich noch nicht sagen.“

„Eigentlich wollten wir schon die letzten beiden Male gewinnen, aber er muss einfach vorne gehen. Daher haben wir ihn umgestellt“, kommentierte Trainer Sascha Smrczek den Treffer von Gabrial The Prince (B. Ganbat, 82:10) in einem 2.500 Meter-Ausgleich IV. Früh hatte der Motivator-Sohn einen lockeren Vorteil auf Andreotti und Red River Canyon.

In der Wettchance des Tages gab es einen weiteren Sieg für die von Uwe Schwinn bestens gesteigerte La Bayadere (45:10, J. Bojko). In einem unterwegs weit auseinandergezogenen Feld hatte die Mitfavoritin an zweiter Stelle ein störungsfreies Rennen und am Ende keine Probleme, die stark angreifende Cioccomia abzuwehren. Bayonero und Audientia komplettierten die Viererwette, die diesmal nur 5.736:10 Euro bezahlte. „Es war La Bayaderes fünfter Start für mich und der zweite Treffer. Sie hatte sich noch einmal gesteigert“, berichtete Uwe Schwinn.

Auch die Stallform von Marion Rotering steht weiterhin, denn Thirsty Bear (44:10) verabschiedete sich mit der hochtalentierten Alexandra Vilmar in einem 1.200 Meter-Ausgleich IV früh auf Riesenvorteil von Tasci und Yes It’s the Boy.

Mit knappen Vorsprung raufte sich der 25:10-Favorit Gios Last (A. Best) in einer 1.950 Meter-Prüfung vor dem sehr unglücklich agierenden Gods Gift und dem lange führenden Löwenthal nach Hause. „Das ist ein Pferd für die Zukunft“, meinte Trainer Bruce Hellier.

Mit gewaltigem Endspurt schnappte sich der von Erika Mäder trainierte 75:10-Außenseiter Twain (J. Oppermann) den abschließenden 1.950 Meter-Ausgleich III vor Brixen. Ausgezeichnet war die Resonanz bei der PMU in Frankreich. Man erreichte rund drei Millionen Euro Umsatz in Frankreich.

 

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