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Ullmann-Dreijähriger begeistert am PMU-Dienstag

Wie ein kommender Crack: Guiliani

Frankfurt/Main 9. April 2014

Jetzt kommt der Ullmann-Express so richtig auf Touren: Nach der starken Leistung von Guardini am vergangenen Sonntag in Köln hinterließ auch der Tertullian-Sohn Guiliani (26:10, A. de Vries) am PMU-Dienstag in Frankfurt einen exzellenten Eindruck bei den Dreijährigen für das Quartier von Jean-Pierre Carvalho im Gestüt Schlenderhan.

Jetzt kommt der Ullmann-Express so richtig auf Touren: Nach der starken Leistung von Guardini am vergangenen Sonntag in Köln hinterließ auch der Tertullian-Sohn Guiliani (26:10, A. de Vries) am PMU-Dienstag in Frankfurt einen exzellenten Eindruck bei den Dreijährigen für das Quartier von Jean-Pierre Carvalho im Gestüt Schlenderhan.

Denn mit enormem Speed flog der Nachkomme der 96-Kilo-Stute Guadalupe in einer 2.000 Meter-Prüfung vom vorletzten Platz wie ein Könner an dem Winterfavorit-Zweiten Madurai und Dream Gold vorbei, während Oil of England als Vierter sehr unglücklich agierte. Der Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler am 11. Mai auf dieser Bahn könnte für Guiliani das nächste Ziel auf dem Weg in Richtung Derby sein. „Wahrscheinlich startet er dort“, ließ sein Betreuer durchblicken.

Wenn das kein Einstand nach Maß war: Zum ersten Mal startete die fünfjährige Stute für den vielsagenden Stallnamen Päädsmann (Kölsch-Slang für Pferdemann). Und in diesem mit 8.000 Euro dotierten Ausgleich III über 2.150 Meter stand die 47:10-Mitfavoritin unter Andreas Helfenbein schon früh als Siegerin fest. Das Team Helfenbein und Trainer Markus Klug schaffte dank des 16:10-Favoriten Sao Paulo in einer 1.300 Meter-Prüfung ein Doppel.

Von zweiter Position aus wehrte die von Markus Klug trainierte Dashing Blade-Tochter auch die heranstürmende Allianz ab, dahinter fing auch Pancho Villas noch den nachlassenden Favoriten und Ex-Seriensieger Nadenko ab, dem wohl der Boden schon etwas zu trocken gewesen sein könnte.

Einen mehr als sehenswerten Rennbahneinstand gab im reifen Alter von vier Jahren der Ittlinger Montjeu-Sohn Letro (F. Minarik) als heißer 17:10-Favorit in einer 2.000 Meter-Prüfung. Der von Waldemar Hickst in Köln vorbereitete Sohn der Klassestute Love Academy ließ sich zum Schlussbogen führen und konterte auch bequem die stark wirkenden Attacken des Ullmann-Vertreters Glee. Nach diesem Eindruck dürfte Letro noch einiges nachholen.

In der Wettchance des Tages gab es einen sehr formgemäßen Ausgang, denn in diesem 2.000 Meter-Handicap setzte sich der 50:10-Mitfavorit Patanos (M. Pecheur) aus dem Stall von Christian Peterschmitt - das Team punktete auch im abschließenden Meilen-Ausgleich IV mit Toulio (63:10) - nach frühem Vorstoß sicher gegen die zügig endende Emiglia durch. Lairy und Amor fati komplettierten die Viererwette, die 57.197:10 Euro bezahlte. Der Favorit Pleasantpathfinder fand viel zu spät auf freie Bahn.

Eine völlig souveräne Angelegenheit war der Sieg des von Marco Klein in Viernheim aufgebotenen Saibaba (45:10, Alexandra Vilmars achter Saisonerfolg) in einem 1.300 Meter-Ausgleich IV über Choice Words und Montesita.

In weiterhin glänzender Form agiert Jockey Daniele Porcu. Der Italiener holte sich nach der Dreierserie am Sonntag in Köln nun mit dem von Altmeister Wilfried Schütz aus Iffezheim entsandten Dragoslav (74:10) den 1.300 Meter-Ausgleich III. Weder Kasuga Danon, noch Valhillen konnten ihm entscheidend folgen. Für den Favoriten Lemorton war nach einem völlig verpatzten Start schon alles gelaufen.

 

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