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Hannover mit 96-Stars, München und Saarbrücken

Saisonpremieren an drei Orten

Hannover 16. April 2014

Nicht nur in Köln, sondern auch auf drei weiteren Bahnen (Hannover, München und Saarbrücken) wird am Ostermontag bester Galopprennsport geboten, wobei es sich in allen Fällen um Saisonpremieren handelt. Auf der Neuen Bult steht alles im Zeichen von Fußball-Bundesligist Hannover 96. Die Top-Kicker werden bei allerlei publikumswirksamen Aktionen mit von der Partie sein.

Sportliches Highlight innerhalb der zehn Prüfungen ist der Große Preis von Rossmann (Listenrennen, 2.200 m, 7. Rennen um 17:05 Uhr) für vierjährige und ältere Stuten. Mit Penelopa (D. Schiergen) ist sogar die letztjährige klassische Siegerin aus dem Henkel-Preis der Diana nach langer Pause im Siebenerfeld dabei. Mit Höchstgewicht muss sie vor allem die weiteren Top-Stuten Lady Liberty (N. Richter) und Berlin Berlin (A. Helfenbein) schlagen.

Im Rahmenprogramm (insgesamt gibt es zehn Rennen) steht der Pastorius-Bruder Point Blank (St. Hofer) in einem 1.600 Meter-Rennen (1. Rennen um 13:50 Uhr) vor einer recht einfachen Aufgabe. Auch die drei Dreijährigen-Prüfungen können sich sehen lassen, die Felder sind hier teilweise sehr groß.

Der erste Ausgleich I der Saison (22.500 Euro, 1.600 m, 5. Rennen um 15:55 Uhr) könnte eine Beute des groß gesteigerten Laeyos (St. Hofer) werden. Aber auch die ebenfalls verbesserte Love Happens (L. Hammer-Hansen) wird man stark beachten müssen.

Und im Ausgleich II über 2.200 Meter (8. Rennen um 17:40 Uhr) könnte Antonella (F. Da Silva) beim ersten Start für Trainer Paul Harley eine erste Rolle spielen. Denn nur die letzte Vorjahresform war schwächer, sonst war die Stute immer vorne dabei.

Sieben Prüfungen gibt es bei der Saisoneröffnung in München. Zweimal geben sich die Dreijährigen die Ehre. Über 1.600 Meter (2. Rennen um 14:40 Uhr) trifft die Schlenderhaner Debütantin und Shirocco-Tochter The Firefly (R. Piechulek) u.a. auf den England-Import Culdaff (M. Lerner) und den im Ratibor-Rennen viertplatzierten Simba (J. L. Silverio). Über 2.200 Meter (5. Rennen um 16:20 Uhr) sieht es günstig aus für den hier bereits bestens gelaufenen Kalahari Soldier (T. Hofer).

Neben den beiden Prüfungen für den Derby-Jahrgang steht der Ausgleich II (6. Rennen um 16:55 Uhr) im Blickpunkt. Auf weicher Bahn wäre Rossetti (A. Mayer) ein erster Anwärter. Vielleicht kann sich auch Toward Glory (R. Piechulek) noch steigern.

Auch in Saarbrücken (hier gibt es eine gemischte Karte) locken sechs Galopprennen. Mit 8.500 Euro ist das Preisgeld im Lotto-Preis (Ausgleich III, 1.900 m) sehr ansprechend. Möglicherweise ist der Galopp Club-Deutschland-Neuzugang König Hall (L. Mattes) auch nach seinem Mannheimer Treffer noch einmal das gegebene Pferd.

 

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