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Star Lahib überrascht in Hannover

Abdullah-Stute bei Massenbesuch top

Hannover 21. April 2014

Vor vielen Jahren hatte Jaber Abdullah mit Germany und Royal Abjar absolute Hochkaräter in deutschen Rennställen. Kürzlich kehrte der Araber mit einigen Kandidaten zurück, und unter der Regie von Andreas Wöhler gab es am Sonntag bei der großartig besuchten Saisonpremiere in Hannover (mit den Spielern von Hannover 96) einen dicken Treffer.

Vor vielen Jahren hatte Jaber Abdullah mit Germany und Royal Abjar absolute Hochkaräter in deutschen Rennställen. Kürzlich kehrte der Araber mit einigen Kandidaten zurück, und unter der Regie von Andreas Wöhler gab es am Sonntag bei der großartig besuchten Saisonpremiere in Hannover (mit den Spielern von Hannover 96) einen dicken Treffer.

Denn im Großen Preis von Rossmann (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) trumpfte die fünfjährige Cape Cross-´Tochter Star Lahib (82:10, J. Bojko) mit imponierendem Endspurt auf und steigerte ihr Debüt hierzulande deutlich. Berlin Berlin schob mit mit tollen Reserven noch auf den Ehrenrang vor der lange prominenten Lady Liberty. Rätselhaft lief die Diana-Siegerin Penelopa, die früh unter Druck war und nur abgeschlagen als Letzte eintrudelte.

Im ersten Ausgleich I der Saison (22.500 Euro, 1.600 m) landete Filip Minarik bereits seinen dritten Tagestreffer. Auf dem von Dr. Andreas Bolte trainierten und in dessen Familienbesitz stehenden Ever Strong (80:10) führte er ganz an der Außenseite mit großem Endspurt gegen Messi und Laeyos die Entscheidung herbei. Mit Early Morning (37:10) aus dem Quartier von Dr. Andreas Bolte gelang Minarik im Ausgleich II über 2.200 Meter gegen Initiator und Quiania sogar Treffer Nummer vier.

Eine mehr als verlockende Aufgabe fand Point Blank (14:10) im einleitenden 1.600 Meter-Rennen vor. Unter Steffi Hofer marschierte der Halbbruder des früheren Derbysiegers Pastorius der Konkurrenz im Schongang davon.

Sehr versprechende Dreijährige dürfte man in einer 1.900 Meter-Prüfung gesehen haben. Denn der Schlenderhaner Invador (F. Minarik, 23:10) und der Röttgener Erato (A. Helfenbein, 43:10) schenkten sich am Ende keinen Meter. Hauchdünn raufte sich der Bruder der Diana-Siegerin Iota nach Hause.

Schnelle Entschädigung gab es für das Team Röttgen/Trainer Markus Klug und Jockey Andreas Helfenbein durch die sichere Siegerin Weltklasse (26:10) in einer 2.200 Meter-Stuten-Prüfung, die Thea und die Norwegerin Amie Noire bezwang.

Eine Vorstellung der Extraklasse gab der Dreijährige El Tren (34:10, J. Bojko) in einer Meilenprüfung, als er mit riesigem Speed vor Königsadler und Faiza hinkam.

Bei der Saisonpremiere in München sah es lange nicht gut auf für den von Andreas Wöhler trainierten Favoriten Simba (23:10, J. L. Silverio) in einer 1.600 Meter-Prüfung für Dreijährige. Doch mit zunehmender Distanz packte er immer besser an und setzte sich sicher gegen Dime Dancer durch. The Firefly folgte auf Rang drei schon deutlicher zurück.

Erstaunlich verbessert war die von Michael Figge vorbereitete Pretty Luna (172:10, M. Pecheur) in einer 2.200 Meter-Prüfung für den Derby-Jahrgang. Die Riesenaußenseiterin hielt Identity und den noch sehr unreif agierenden Liebesbrief in Schach. Der Favorit Kalahari Soldier wurde in vorentscheidender Phase reiterlos.

In großer Verfassung agierten die Pferde von Trainer Werner Glanz – mit Motabaary (77:10) und King Goofi (60:19, beide mit Benjamin Clös) gewann er zwei Rennen. New Fighter (K. Irmer, 54:10), der im Ausgleich II über 2.000 Meter vor dem heranstürmenden Rossetti (A. Mayer) und Amazing Dragon blieb, wurde nachträglich disqualifiziert. Der Grund: Die ursprünglich als Reiterin für New Fighter vorgesehene Tamara Hofer hatte den Ritt wegen eines Sturzes an Katharina Irmer abgeben müssen, doch die 4 Kilo-Gewichtserlaubnis hat sie nur für ihren Lehrherrn John Hillis und nicht für Trainer Werner Glanz. Das hatte leider vorher niemand bemerkt, so dass die Quoten auf die alte Reihenfolge ausgezahlt wurden. Später erfolgte die Disqualifikation, worauf Rossetti den Sieg erhielt.

Ebenfalls auf ausgezeichnete Resonanz stieß der erste Renntag 2014 in Saarbrücken. Mit dem Galopp Club Deutschland trumpfte die größte deutsche Besitzergemeinschaft im Hauptrennen, dem mit 8.500 Euro dotierten Lotto-Preis (Ausgleich III, 1.900 m), auf, denn der von Christian von der Recke trainierte König Hall (39:10, L. Mattes) schaffte schon den zweiten Jahrestreffer vor Ferdoussi und Pancho Villas.

 

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