Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Weitere Neuigkeiten zum IDEE 145. Deutschen Derby

Sea the Moon untermauert Position als Derbyfavorit

Hamburg 16. Juni 2014

Die Favoritenposition von Sea The Moon für das IDEE 145. Deutsche Derby hat sich nach dem Oppenheim-Union-Rennen am Sonntag in Köln gefestigt. Der drei Jahre alte Hengst, den Markus Klug in Köln-Heumar für das in der Uckermark gelegene Gestüt Görlsdorf trainiert, gewann das wichtigste Vorbereitungsrennen auf das "Blaue Band" nach 2200 Metern mit drei Längen Vorsprung auf Rapido und Swacadelic.

Die Favoritenposition von Sea The Moon für das IDEE 145. Deutsche Derby hat sich nach dem Oppenheim-Union-Rennen am Sonntag in Köln gefestigt. Der drei Jahre alte Hengst, den Markus Klug in Köln-Heumar für das in der Uckermark gelegene Gestüt Görlsdorf trainiert, gewann das wichtigste Vorbereitungsrennen auf das "Blaue Band" nach 2200 Metern mit drei Längen Vorsprung auf Rapido und Swacadelic.

Sea The Moon, den wie immer Görlsdorf-Stalljockey Andreas Helfenbein ritt, blieb damit beim dritten Start seiner Karriere ungeschlagen, notiert jetzt bei den Buchmachern zu Kursen zwischen 20:10 und 25:10 für einen Erfolg am ersten Juli-Sonntag in Hamburg. Helfenbein hatte auf dem unverändert sehr unreifen Hengst in der Zielgeraden aber seine Probleme, Sea The Moon lief nach außen, kam dem später Zweitplatzierten Rapido in die Spur, ohne ihn allerdings zu behindern.

Rapido aus dem Stall von Andreas Löwe wird wie der Drittplatzierte Swacadelic, der von Jean-Pierre Carvalho trainiert wird, auch im Derby antreten. Eher unwahrscheinlich erscheint ein Start der deutlich geschlagenen anderen vier Teilnehmern des Union-Rennens.

Zeitgleich gewann im französischen Chantilly der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierte Guardini den über 2400 Meter führenden Prix du Lys, ein mit 80.000 Euro dotiertes Gruppe III-Rennen. Nach dieser Leistung wäre er ein erster Anwärter auf den Sieg im IDEE 145. Deutschen Derby, doch ist er derzeit ein wohl eher unwahrscheinlicher Starter. Denn sein Team hat zum einem mit Ito und Swacadelic zwei ernsthafte Kandidaten für Hamburg im Stall, zum anderen gibt es für Guardini eine Alternative: Er könnte am 13. Juli im Grand Prix de Paris, einem der großen Prestige-Rennen des französischen Turfs an den Start gehen. "Über 2400 Meter ist Guardini mein bester Dreijähriger, es würde Sinn machen, ihn in Frankreich laufen zu lassen", erklärte Jean-Pierre Carvalho nach dem Sieg in Chantilly. Zumal Guardini in unserem Nachbarland groß wurde, für die zusätzlich zu den Rennpreisen dort ausgeschütteten Besitzerprämien berechtigt ist. "Wie werden in aller Ruhe überlegen, was wir machen und dann zeitnah entscheiden, wer in Hamburg läuft", so Carvalho.

In diesem Jahr ist er noch nicht ein einziges Mal in Deutschland am Start gewesen, doch Wild Chief, der Hengst aus dem Stall von Trainer Jens Hirschberger aus Mülheim/Ruhr, gehört zum engeren Favoritenkreis auf den Sieg im IDEE 145. Deutschen Derby. Das liegt an seiner jüngsten Leistung, denn nach keineswegs günstigem Rennverlauf belegte er am 1. Juni im Prix du Jockey Club, dem Französischen Derby in Chantilly bei Paris, einen international stark beachteten vierten Platz. "Wir werden ihn mit Sicherheit im Derby als Starter angeben", sagt Hirschberger, der das "Blaue Band" bereits 2007 mit Adlerflug und 2009 mit Wiener Walzer gewinnen konnte, "einen Start aber sicher kurzfristig von den Bodenverhältnissen abhängig machen. Wenn das Geläuf zu schwer ist, haben wir eine Woche später eine Alternative im Grand Prix du Paris." Wild Chief gehört dem Stall Fürstenhof, dahinter verbirgt sich die Familie Häcker aus Bad Bertrich in Rheinland-Pfalz. Als Reiter wird im Derby wie zuletzt in Chantilly der Franzose Fabien Lefebvre verpflichtet werden.

Als klarer Favorit war Gestüt Auenquelles Lac Leman, trainiert vom ehemaligen Champion Roland Dzubasz in Berlin-Hoppegarten, am Pfingstmontag in München-Riem im Bavarian Classic in einem für ihn jedoch unglücklich verlaufenden Rennen ziemlich untergegangen. Trotzdem wird er weiterhin Richtung Derby trainiert, denn die Leistung aus München wird so nicht akzeptiert. "Wenn er sich für das Feld qualifiziert, soll er laufen", heißt es von Besitzerseite, die Reiterfrage muss noch geklärt werden.

Die Höchststarterzahl im Derby beträgt 20, die Qualifikation erfolgt über ein Ranking, womit das mutmaßlich beste Pferd mit der Programmnummer eins an den Start gehen wird. Werden mehr als zwanzig Pferde als Starter angegeben, werden die im Ranking am niedrigsten eingestuften Kandidaten ausgeschieden. Lac Leman hat bisher erst zwei kleinere Rennen für sich entscheiden können.

Am kommenden Sonntag wird mit dem swb Derby-Trial in Bremen über 2200 Meter das finale Vorbereitungsrennen auf das IDEE 145. Deutsche Derby zwei Wochen später in Hamburg-Horn gelaufen. Es wird mit einem kleinen Feld gerechnet, an möglichen Derbykandidaten könnten u.a. Gestüt Schlenderhans Ito, Highwayman im Besitz des US-Amerikaners John O'Connor und Russian Bolero laufen. Letzterer gehört dem Derby-Sponsor Albert Darboven.

 

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm