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Neues Kinderprogramm und "Wettchance des Tages"

Acht Top-Kandidaten im 27. Großer Preis der Wirtschaft

Dortmund 19. Juni 2014

Großer Sport und große Unterhaltung - das bietet die traditionsreiche Galopprennbahn Dortmund-Wambel am kommenden Sonntag (22. Juni 2014). Im Mittelpunkt steht der 27. Große Preis der Wirtschaft - ein Rennen der sportlich so wertvollen Europakategorie Gruppe III.

Der erste Start der insgesamt neun Rennen ist für 14 Uhr angesetzt. Im fünften Rennen des Tages wird eine Viererwette mit 10.000 Euro Garantieauszahlung als "Wettchance des Tages" ausgespielt. Alle Besucher können sich über ein umfangreiches Rahmenprogramm freuen. Neu ist das Kinderprogramm mit Ponyreiten, Hüpfburg, Kinderschminken und Wikinger-Schach. Sechs Betreuerinnen kümmern sich kostenfrei um den Nachwuchs der Rennbahnbesucher. Das Kinderprogramm wird es künftig an allen Sommerrenntagen geben. Neu sind auch die zusätzlichen Sitzgelegenheiten, diezwischen Führ- und Absattelring geschaffen wurden, um den Renntag entspannt zu genießen.

Der Eintritt auf die Rennbahn kostet nur fünf Euro. Wer einen Platz in der Glastribüne mit Blick über die Rennbahn reservieren will, bezahlt noch fünf Euro extra.
Die Grand-Prix-Starter im Überblick:
Der sportliche Höhepunkt, der mit 55.000 Euro Preisgeld dotierte Große Preis der Wirtschaft, hat acht hochkarätige Kandidaten angelockt. Start des Gruppe III-Rennen über 1.750 m ist um 17.10 Uhr.
1 Neatico: Das Klassepferd im Feld. Der inzwischen schon siebenjährige Hengst gewann im Vorjahr für Peter Schiergen gleich vier Gruppe-Rennen, darunter den Grossen Dallmayr-Preis auf höchster Ebene (Gr.I). In dieser Saison noch nicht so stark, aber Adrie de Vries wird ihn trotz Höchstgewicht mit viel Vertrauen reiten.
2 Amaron: Der fünfjährige Hengst aus dem Stall von Andreas Löwe gehört seit Jahren zu den besten deutschen Pferden über die Distanz um die 1.600m. Er gewann Mitte April in Düsseldorf das erste Gruppe-Rennen der Saison in Deutschland. Im Sattel sitzt Fabien Lefebvre.
3 Red Dubawi: Kam im Februar an den Krefelder Stall von Erika Mäder und überzeugte gleich bei seinem ersten Start für die neue Trainerin: Er siegte in Baden-Baden in der Badener Meile (Gr.III) und wird wieder von dem jungen Franzosen Eddy Hardouin geritten.

4 King's Hall: Der sechsjährige Wallach aus dem Münchner Stall von Michael Figge gehört zu den Außenseitern. Bei drei Starts hat er in diesem Jahr noch nicht überzeugenkönnen. Er wird von Andreas Helfenbein geritten, dem in dieser Saison schon 31 Siege gelangen.
5 Peace At Last: Der von Henri Pantall in Frankreich trainierte Hengst gewann im Vorjahr in Köln das klassische Mehl-Mülhens-Rennen (Gr.II). Als Vierjähriger knüpfte er Ende Mai in Baden-Baden als Zweiter hinter Red Dubawi an diese Leistung an. Mit Fabrice Veron hat er einen französischen Topjockey im Sattel.

6 Szoff: Bei Jean-Pierre Carvalho, der seit dieser Saison für das älteste deutsche Privatgestüt Schlenderhan trainiert, läuft es bislang ausgesprochen gut. Deshalb muss man auch dem vierjährigen Szoff Chancen geben, der zuletzt inBerlin-Hoppegarten guter Zweiter wurde.
7 Nadelwald: Als Dreijähriger hat der Schützling von Peter Schiergen deutliche Gewichtsvorteile gegenüber den älteren Kandidaten. Er ist recht konstant und hat Anfang des Monats endlich sein erstes Rennen gewonnen. Ob er die Klasse für dieses Feld hat, muss sich aber zeigen.
8 Simba: Der Dreijährige aus dem Stall von Andreas Wöhler hat in diesem Jahr bei zwei Starts zwei Mal gewonnen. Doch nun wird deutlich mehr gefordert. Er kann aber vom klaren Gewichtsvorteil profitieren. Reiter ist der mehrfache Jockey-Champion Eduardo Pedroza.
Unser Tipp für das Hauptrennen: Neatico - Red Dubawi - Peace At Last

 

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