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Großer Erdinger Weißbier-Preis mit Top-Feld

Hammer-Besetzung in München

München 10. Juli 2014

Ehe am Sonntagabend am Fuße des Zuckerhuts der Fußball-Weltmeister 2014 gekürt wird, bietet die Galopprennbahn in München-Riem als Warm-up für den Fußball-Abend am Nachmittag ab 13:45 Uhr ein spannendes neun Rennen-Programm, welches zahlreiche Highlights bereithält.

Wichtigstes sportliches Ereignis ist das Listenrennen um den Großen Erdinger Weißbier-Preis mit einer Dotierung von 25.000 €, der ein acht Teilnehmer-Feld am Ablauf sieht das Champions League-Niveau aufweist.
Night Wish aus dem Stall Salzburg hat in diesem Jahr bereits zwei tolle Siege in Köln eingelaufen, überzeugte auch in Baden-Baden. Der Lokalmatador der von Wolfgang Figge trainiert wird ist erste Wahl und sollte sich den zweiten Listen-Treffer der Saison sichern.

Prominenter Herausforderer ist Nuntius aus dem Stall von Andreas Wöhler. Der Hengst aus dem Besitz von Dr. Christoph Berglar ist ein Bruder von Novellist, dem besten deutschen Galopper des vergangenen Jahres, der für eine Millionenbörse nach Japan verkauft wurde. Auch Nuntius ist mit viel Laufvermögen ausgestattet, ist bei vier Auftritten dreifacher Sieger und könnte hier zu seinem bislang wichtigsten Treffer kommen.

Ein weiterer Lokalmatador der sich beste Chancen ausrechnen kann ist Feuerblitz, der in diesem Jahr bereits in Berlin auf gehobenem Niveau gewinnen konnte. Nachdem es in Baden-Baden über eine längere Distanz für ihn nicht ideal lief, kehrt der Hengst nun auf den kürzeren Weg zurück und sollte wichtig werden.

Nachdem die Saison in Hong Kong beendet ist, kehrt Andreas Suborics in den kommenden Monaten nach Deutschland zurück und nimmt in Riem seine ersten Ritte wahr. Im Tageshighlight ist der mehrfache deutsche Champion mit Polish Vulcano aus dem Besitz von Kaffee-Baron Albrecht Darboven engagiert, der gute Chancen haben sollte. Der Sechsjährige endete in Baden-Baden vor Night Wish, zeigte eine starke Leistung und tritt nun auf seiner Lieblingsdistanz an.

Dringend beachten sollte man Lili Moon aus dem Stall von „Trainer in Form“ Werner Glanz. Die Stute gab gegen starke Konkurrenz ein schönes Saisondebüt in Österreich, sollte nun gesteigert sein.
Feuerblitz' Trainingsgefährte Superplex lief in Dresden ordentlich, ohne jedoch an den Sieger heranreichen zu können. Für ihn wird es ebenso schwer wie für den dreijährigen Invador, der es nicht leichter antrifft als im Bavarian Classic. Steigern müsste sich auch Vorjahressiegerin Emily of Tinsdal, deren Leistung beim Jahresdebüt noch nicht reichen dürfte, allerdings geht sie mit einer sehr günstigen Marke an den Start.

Ein zweites Highlight des Programms ist das Auftaktrennen, die erste Zweijährigen-Prüfungin Riem, in der sich fünf Nachwuchstalente erstmals auf der Bahn präsentieren. Ein prominenter Name sticht im Rennprogramm besonders hervor, denn Stuck ist nach Rennfahrer-Legende Strietzel Stuck benannt. Allerdings trifft der Hengst nicht als Favorit an, könnte diesen Auftritt noch benötigen. Auf den Sieg schielt man sicherlich im Stall von Andreas Wöhler, denn Making Trouble kann eine prominente Abstammung vorweisen und kommt für den Debüt-Sieg ebenso in Frage wie die zweite Hofer-Farbe Niyama, die stärker eingeschätzt wird als der Stallgefährte. Von den beiden Münchner Kandidaten sollte Attraction die größte Aufmerksamkeit genießen.

Im ersten Ausgleich III, ausgetragen als 2.Rennen sind die Sprinter gefragt. Über 1.300 m sollten die über diese Distanz bereits siegreichen Ach Was und Kool and the Gang ebenso in der Entscheidung zu finden sein, wie die nun auf kürzerer Distanz antretenden Rakete und Floristo, die nach Klasse gut genug erscheinen.

Im 4.Rennen, einer Prüfung für dreijährige sieglose Pferde, könnte die Schlenderhan-Stute Amalua nach drei guten Auftritten endlich zum ersten Treffer kommen. Allerdings stellt sich ihr mit Potemkin ein starker Gegner in den Weg. Der im Mitbesitz von Fußball-Manager Klaus Allofs befindliche Hengst gibt sein Debüt und sollte nach Klasse sofort um den Sieg mitmischen. Beim zweiten Start beachten sollte man außerdem die beiden Ammerländer High Chance und Alaska Snow, die sich verbessert vorstellen sollten.

Im Ausgleich III über 2.400 m, der als 5. Rennen ausgetragen wird, sollte es ein Duell um den Sieg zwischen dem Darboven-Hengst Polski Poseidon und der Ammerländerin Mari Cha geben. Der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Polski Poseidon wird von Andreas Suborics geritten und sollte leichte Vorteile haben, auch wenn er im Listen-Rennen in Bremen keine besseren Möglichkeiten hatte. Mari Cha war zuletzt ebenfalls in einem Listen-Rennen im Einsatz, konnte ebenfalls nicht vorne mitmischen, könnte nun aber für den zweiten Karrieretreffer in Frage kommen. Gute Außenseiterchancen dank idealer Marke kann sich Pearl Royale ausrechnen, die an einem guten Tag auch den Favoriten gefährlich werden kann.

Das zweite Rennen für dreijährige sieglose Pferde wird als 6. Rennen gelaufen. Ins Auge sticht vor Allem der Ittlinger Stanley, der nach zwei Ehrenplätzen endlich die Maidenschaft ablegen sollte. Herausforderin des Dreijährigen könnte La Celerina sein, die mit Andreas Suborics an den Start geht. Beachten muss man außerdem Smashing Duke und Sunnywood, sodass der Favorit vor keiner einfachen Aufgabe steht.

Als 8.Rennen wird ein weiterer Ausgleich III gelaufen, der nach einer idealen Aufgabe für Stall Salzburgs Jumeirah aussieht. Die Stute geht über ihre ideale Distanz an den Start und darf mit ihrer Reiterin Alexandra Vilmar eine Gewichtserlaubnis in Anspruch nehmen. Ein Treffer wäre deshalb keine Überraschung. Im Kampf um den Sieg sind Eternal Power und der zweifache Saison-Sieger Valdez zu beachten.

Abgerundet wird das Programm mit einem Lauf zur Bayerischen Amateurmeisterschaft der mit neun Startern sehr gut besetzt ist.

Nach dem 3. Rennen des Tages gibt es außerdem eine Ehrung im Führring. Vor 14 Tagen siegte Stall Salzburgs Liebesbrief im Austrian Derby. Nun darf das Erfolgsteam die Honneurs des Münchner Publikums in Empfang nehmen.

 

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