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Mülheim: Derby-Siegtrainer ist bei der Veranstaltung am Samstag dabei

Markus Klug setzt auf die frische Siegerin Dalayka

Mülheim/Ruhr 11. Juli 2014

Der frisch gebackene Derby-Siegtrainer Markus Klug (38) ist dabei, wenn am Samstag auf der Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg der nächste Renntag (erster Start: 14 Uhr) über die Bühne geht.

Mülheim (mspw). Nicht einmal eine Woche ist der größte Erfolg von Klug im 145. Deutschen Derby her. Auf der Rennbahn in Hamburg-Horn triumphierte der von ihm trainierte Sea The Moon als 28:10-Favorit für das Traditionsgestüt Görlsdorf - und wie. Elf Längen betrug der Vorsprung des vom belgischen Top-Jockey Christophe Soumillon gerittenen überlegenen Siegers auf die Konkurrenz. „Es mussten erst einmal ein paar Tage ins Land gehen, ehe ich diesen Erfolg überhaupt realisieren konnte“, so Klug, der sich in Köln-Heumar um die Pferde des Gestüts Röttgen kümmert und auch für andere Besitzer tätig ist.In Mülheim darf sich Markus Klug Hoffnungen auf einen Sieg im Hauptereignis machen, dem mit 8.100 Euro dotierten Sven von Mitzlaff-Gedächtnisrennen über 2.100 Meter. Sven von Mitzlaff war einer der ganz großen deutschen Trainer (1.764 Trainersiege, sieben Erfolge im Deutschen Galopper-Derby sowie zehn Triumphe im Stuten-Derby) und wäre im Mai 100 Jahre geworden. Markus Klug sattelt in diesem Rennen die frische Siegerin Dalayka. „Als ich angefangen habe, mich für den Galopprennsport zu interessieren, waren Sven von Mitzlaff und dessen Trainerkollege Heinz Jentzsch meine Vorbilder. Sie haben es geschafft, über Jahrzehnte erfolgreich zu sein“, so Klug. In diesem Jahr wäre Sven von Mitzlaff, der Vater von Mülheims Präsidiumsmitglied Dirk von Mitzlaff, 100 Jahre geworden.Für die dreijährige Stute Dalayka, die dem Gestüt Röttgen (Köln) gehört und am Raffelberg vom Kölner Jockey Andreas Helfenbein (46) geritten wird, lief es bei ihren bisherigen zwei Starts in diesem Jahr fast optimal. Mit einem zweiten Platz in Bremen war die Stute Anfang Mai in die Saison gestartet, Ende Mai sprang in Hassloch der erste Sieg heraus. „Sie hat dadurch Gewinnsumme aufgenommen. Jetzt haben die Gegner bereits eine andere Klasse. Ich bin aber sicher, dass sie diese Herausforderung meistern wird“, sagt Klug, der aktuell die deutsche Trainer-Rangliste mit 40 Erfolgen anführt.Im Sven von Mitzlaff-Rennen muss sich Dalayka auch mit zwei in Mülheim trainierten Pferden auseinandersetzen. Jens Hirschberger (45) sattelt die Stute Bella Valentina für das Gestüt Auenquelle von Peter-Michael Endres (Duisburg) und Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen). Die noch sieglose Dreijährige wird vom Mülheimer Jockey Michael Cadeddu (27) geritten.Ebenfalls mit „Heimvorteil“ geht Guardian Angel aus dem Raffelberger Trainingsquartier von Bruce Hellier (74) für den Stall Heberingshof (Dierk Finke/Alpen) ins Rennen um 4.000 Euro Siegprämie. Wie schon bei seinen letzten vier Starts wird der siebenjährige Wallach vom Kölner Jockey Patrick Gibson (22) geritten. „Er kennt ihn inzwischen in- und auswendig“, setzt Hellier auf das bewährte Duo.Zweiter, Vierter, Zweiter: So lauten die jüngsten Platzierungen von Guardian Angel. Darunter ist auch ein zweiter Rang bei der Mülheimer Saisoneröffnung. Im mit 5.100 Euro dotierten Preis der Sparkasse Mülheim musste sich der Hellier-Schützling als 196:10-Außenseiter nur Feather Storm (155:10) geschlagen geben. „Der Wallach läuft auf der Heimatbahn seine besten Rennen“, ist Hellier für den Auftritt am Samstag optimistisch. „Auch die Trainingsleistungen waren in Ordnung.“Als frischer Sieger nimmt der vierjährige Wallach Magnifique, trainiert von Uwe Schwinn (54/Beckingen) für Thomas Schäfer (Iffezheim) und geritten von Maxim Pecheur (23/Saarbrücken), das Sven von Mitzlaff-Rennen in Angriff. Mit der Empfehlung der Plätze eins, zwei und drei bei drei Auftritten in diesem Jahr kommt Glee aus dem Besitz des Stalles Ullmann (Georg Baron von Ullmann/Bergheim) an den Start. Die vierjährige Stute wird von Jean-Pierre Carvalho (42/Bergheim) trainiert und startet am Raffelberg mit dem Kölner Spitzenjockey Filip Minarik (39).In Best-Form agiert derzeit der niederländische Jockey Adrie de Vries (44), der im Championat auf Rang eins liegt. Mit Alpinia, die von Peter Schiergen (49) in Köln vorbereitet wird, könnte der „Fliegende Holländer“ im Sven von Mitzlaff-Rennen einen weiteren Treffer landen. Die dreijährige Stute war bei drei Starts einmal siegreich und besitzt eine Nennung für das Deutsche Stuten-Derby (Preis der Diana) am 3. August in Düsseldorf.

 

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