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Galopp Mülheim: Totofavoritin Glee gewinnt Sven von Mitzlaff-Erinnerungsrennen

Die Wetter hatten guten Riecher

Mülheim/Ruhr 12. Juli 2014

Die Mehrzahl der Wetter unter den rund 5.000 Zuschauern auf der Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg hatte sich schon vor dem Start des Sven von Mitzlaff-Erinnerungsrennens entschieden. Gewinnen wird Glee aus dem Bergheimer Stall von Georg Baron von Ullmann.

Und so kam es denn auch: Zum Kurs von 31:10 siegte die von Jean-Pierre Carvalho (43) trainierte und von Filip Minarik (39/Köln) gerittene vierjährige Stute Glee überlegen mit drei Längen. An Besitzer Ullmann gingen 4.000 Euro des Gesamtpreises von 8.100 Euro in einem Rennen, das an den legendären deutschen Jockey und Trainer Sven von Mitzlaff erinnerte, der im Mai 100 Jahre alt geworden wäre.

Für die Familie von Mitzlaff, die nur einen Steinwurf entfernt von der Mülheimer Galopprennbahn am Raffelberg wohnt, war es nicht nur ein sehr gelungener Renntag, sondern auch eine Freude für die direkten Nachkommen, ebenso für die Kinder und Enkelkinder, das Hauptereignis ihrem „Stammvater“ gewidmet zu haben. Sohn und Mülheims Präsidiumsmitglied Dirk von Mitzlaff: „Wir durften diesen Tag im Kreise vieler langjähriger Freunde feiern. Das hat riesigen Spaß gemacht.“

Unter den Gästen unter anderem gesehen: Ex-Spitzenfunktionär Hans-Heinrich von Loeper, Jockey- und Trainerlegende Hein Bollow (93!), Mülheims früherer Trainer-Matador Uwe Ostmann, der noch aktive und an diesem Tag als siegreicher Besitzer in einem Dreijährigen-Rennen gefeierte, inzwischen nach einem schweren Unfall seit Jahren an den Rollstuhl gefesselte frühere Spitzenjockey und Erfolgstrainer Harro Remmert aus Köln, Direktoriumsmitglied Jan Antony Vogel aus Neuss, Stall Auenquelle-Chef Peter-Michael Endres aus Duisburg..und...und..und...

Alleine schon die Zahl der Gäste in der Jockey-Lounge des Mülheimer Rennvereins war ein Dankeschön an den unvergessenen Sven vom Mitzlaff und erinnerte an die Glanzzeiten des Mülheimer Galopprennvereins!

Zurück zum Hauptrennen: Totofavoritin Glee war von ihrem Jockey Filip Minarik schon gleich nach dem Start eine gute Ausgangsposition im Vorderfeld beschert worden. Noch schneller freilich hatte Gestüt Auenquelles Bella Valentina mit Jockey Michael Cadeddu (27/Mülheim) ins Rennen gefunden. Die in Mülheim von Jens Hirschberger (45) trainierte dreijährige Stute führte zeitweise mit eineinhalb Längen. Doch am Ende war sie für das dritte Geld nur knapp geschlagene Vierte.

Vieille Sorciere mit Eugen Frank (35/Köln) im Sattel, auch vom Start weg im Vorderfeld platziert, kam drei Längen hinter der überlegenen Siegerin Glee auf Rang zwei. Christoph Columbus sicherte sich mit einer ordentlichen Leistung auf der Zieleraden mit Alexander Pietsch (42/Köln) im Sattel mit einem Hals Vorsprung vor Bella Valentina Platz drei.

Enttäuschend zweifellos die Vorstellung von Lokalmatador Guardian Angel. Der von Bruce Hellier (74) am Raffelberg trainierte und von Patrik Gibson (22/Köln) gerittene siebenjährige Wallach scheiterte nach den heftigen Regenfällen der letzten Woche nach Aussagen von Bruce Hellier wohl am zu tiefen Geläuf. Von Beginn an war Guardian Angel nur an siebter/achter Position zu sehen, die er nie nach vorne korrigieren konnte. Am Ende landete Guardian Angel im Elfer-Starterfeld sogar nur auf dem vorletzten Rang.

Siegjockey Filip Minarik meinte: „Ich hatte auf der Zielgeraden noch einiges in der Hand. Die Stute präsentierte sich weiter gesteigert.“ Und Trainer Jean-Pierre Carvalho sagte: „Ich bin mit dem Laufen sehr zufrieden. Da ist noch einiges für die Zukunft drin.“

 

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