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Fünf Gruppe 1-Sieger im 14 köpfigen Aufgebot

Gruppe 1-Sport der Extraklasse im Pastorius – Großer Preis von Bayern

München 29. Oktober 2014

Der Münchener Rennverein ist zu Saisonbeginn ein nicht unerhebliches Risiko eingegangen, als der Termin für den Großen Preis von Bayern aus dem August auf den letzten Renntag der Saison am 1.11. gelegt wurde.

Das Risiko hat sich jedoch voll ausgezahlt. Einerseits haben sich deutsche Hengsthalter bereit erklärt, dass Sponsoring für das Riemer Gruppe 1-Rennen zu übernehmen. Andererseits herrschte großer Andrang bei der Starterangabe und so kann man sich am Samstag (Beginn 12:30 Uhr) auf ein 14-köpfiges Starterfeld freuen, dass keine Wünsche offen lässt.

Als leichter Favorit geht Ivanhowe in das mit 155.000 € dotierte Gruppe 1-Rennen. Der Schlenderhaner, der im vergangenen Jahr als Derby-Favorit gehandelt wurde, siegte in diesem Jahr im Großen Preis von Baden. Anschließend wagte man sich mit ihm in den Arc de Triomphe, wo der Hengst nach einem sehr aufwendigen Rennverlauf allerdings unter Wert geschlagen war. Zurück in der Heimat sollte der vierjährige Soldier Hollow-Sohn wieder eine schärfere Klinge schlagen und mit etwas Glück scheint der zweite Gruppe 1-Treffer der Saison für ihn in Reichweite.
Cubanita ist der englische Gast im Rennen und so wie die Stute zu Beginn der Saison den Frankel-Bruder Noble Mission bezwingen konnte, der in Riem als Zweiter des Dallmayr-Preises und in Ascot als Sieger der Champion Stakes überzeugte, ist die Stute aus dem Besitz von Kirsten Rausing ebenfalls erste Wahl und sollte über ihre Lieblingsdistanz wichtig werden.

Nachgenannt wurde erst am Dienstag Virginia Sun aus dem Quartier von Trainer Jens Hirschberger für das Gruppe 1-Highlight in München. Die dreijährige Doyen-Tochter startete mit drei Siegen in die Saison, belegte zuletzt zwei Top-Platzierungen in Gruppe-Prüfungen. Nach einem sehr umsichtigen Management scheint die Stute derzeit ihr bestes Leistungsvermögen erreicht zu haben und kann in dieser Form auch gegen die starke Konkurrenz bestehen.

Erst drei Starts in diesem Jahr hat Daytona Bay absolviert, die insbesondere in der Baden-Württemberg-Trophy in Baden überzeugte und am Samstag in München mit Ambitionen auf ein weiteres Top-Ergebnis antritt.

Ein guter Bekannter in München ist auch Earl of Tinsdal, der hier schon punkten konnte. Der Hengst ist Gruppe 1-Sieger und gefiel beim letzten Start, im 52. Preis von Europa in Köln so gut, dass er beim Münchner Auftritt erneut zu berücksichtigen sein wird.

Münchens Trainingszentrale ist mit zwei Startern vertreten. Feuerblitz aus dem Stall von Michael Figge ist Gruppe 1-Sieger und absolvierte zuletzt ein Gr. III _ Rennen in Maisons-Laffitte, wo er sich eine gute Platzierung sichern konnte. Nachdem dieses Rennen erklärtes Saisonziel seines Trainers ist, muss man mit dem Big Shuffle-Sohn rechnen. Nach einer starken Saison mit einem Listen-Sieg und zahlreichen Gruppe-Platzierungen rechnet man sich im Quartier von Wolfgang Figge Chancen für Night Wish aus. Der Hengst kennte keine schlechten Leistungen, landete im Kölner Preis von Europa auf Rang drei und ist auch hier ein Platzgeldkandidat. Nur knapp hinter dem Stall Salzburg-Crack landete in Köln Girolamo auf Rang vier. Der Hengst verfügt über viel Laufvermögen und scheint nun auch wieder in die Form zu kommen, die nötig ist um in einer solchen Prüfung bestehen zu können.

Auf Gruppe 1-Ebene siegreich war im Preis der Diana in Düsseldorf Feodora. Diese Leistung bestätigte die Stute am Arc-Wochenende mit einem fünften Rang im Prix de l’Opera. Schafft es die Stute eine Leistung wie bei ihrem Diana-Triumph abzurufen, könnte sie sogar für den Sieg in Frage kommen.

Ebenfalls auf höchster Ebene bewährt hat sich in diesem Jahr bereits Wild Chief, der im französischen Derby, dem Prix du Jockey Club Rang vier belegte und das Deutsche Derby als Fünfter ebenfalls in den Prämien beenden konnte. Als Siegkandidat muss man den Hengst in dieser schweren Prüfung nicht auf der Rechnung haben, für die Prämien sollte man ihn aber nicht außer Acht lassen.

Ein sehr guter Dreijähriger ist Eric, der von Christian Freiherr von der Recke trainiert wird. Der Hengst siegte im Großen Preis der Sparkasse Krefeld gegen seine Altersgefährten sicher, kam im Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten allerdings nicht über einen sechsten Rang hinaus. Das Potenzial um auf dieser Ebene mitzuhalten, hat der Tertullian-Sohn gesichert, bleibt abzuwarten was er daraus macht.

Schwer hat es in dieser Aufgabe Quinzieme Monarque, der vom erst sechzehnjährigen Vinzenz Schiergen geritten wird, der seinen ersten Gruppe-Auftritt gleich in diesem Gruppe 1-Kracher absolvieren darf. Ebenfalls vor einer Mammutaufgabe steht Papagena Star, die sich deutlich steigern muss um in diesem Spitzenfeld im Vordertreffen mitzumischen.
Der Pastorius – Große Preis von Bayern wird am Samstag als 7.Rennen gegen 15:35 Uhr gestartet und bietet zusätzlich eine Viererwette mit 10.000 € Garantieauszahlung.

 

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