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14.200 Zuschauern sehen einen Favoriten-Triumph in Köln

Shimrano rechtfertigt seine Derby-Ambitionen

Köln 15. Juni 2015

14.200 Zuschauer sahen am Sonntag bei strahlendem Sommerwetter auf der Galopprennbahn in Köln einen der absoluten Favoriten für das IDEE 146. Deutsche Derby in drei Wochen in Hamburg-Horn: Im 180. Oppenheim-Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) triumphierte erwartungsgemäß der von Paul Harley in Hannover für Australia Racing Stables trainierte 18:10-Favorit Shimrano unter dem aus Holland stammenden deutschen Championjockey Adrie de Vries.

Nach seinen vorherigen Top-Leistungen stand der Sohn der hiesigen Deckhengst-Legende Monsun in exponierter Rolle bei den Wettern. Und mit einer großen kämpferischen Leistung wurde der Dreijährige seiner Einschätzung auch vollauf gerecht.


Hinter dem Co-Favoriten Nutan hatte Shimrano gleich eine sehr günstige Ausgangsposition, und schon früh auf der Zielgeraden folgte die erste Attacke des Hoffnungsträgers, der scheinbar locker in Front zog. Aber Nutan wehrte sich innen tapfer und fand es innen etwas eng vor (eine Überprüfung des Rennverlaufs blieb richtigerweise aber ohne weitere Konsequenzen), und dann drehte weiter außen Areo mächtig auf.


Aber Shimrano, der ein wenig nach innen wich, legte noch einmal in starker Manier zu und kam mit einer dreiviertel Länge Vorsprung sicher zu diesem mit 40.000 Euro honorierten Erfolg in dem bedeutendsten Derby-Test.


Jockey Adrie de Vries, der Shimrano nun wahrscheinlich auch im Blauen Band am 5. Juli reiten wird, in einem ersten Kommentar: „Der Start hier war wichtig für seine Routine und den Rhythmus. Fit ist Shimrano nun genug. Der Boden war schon grenzwertig für ihn. Weiche Bahn wäre besser gewesen. Alles hat bestens funktioniert.“ Und Trainer Paul Harley kommentierte: „Die Vorbereitung war sehr gut. Ich hatte natürlich eine Top-Leistung erwartet. Heute ließ er zum ersten Mal auf einem Rechtskurs. Ich glaube, er kann noch einen weiteren Sprung in Richtung Derby machen.“


Areo unterlag in allen Ehren und ist sicherlich ebenfalls ein Derby-Pferd. Der Dritte Nutan wehrte sich bis zuletzt, konnte innen einen Moment nicht unterstützt werden, da es sehr eng war, aber auch er verkaufte sich wacker. Auch er ist eine veritable Hamburg-Hoffnung.
 

 

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