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Iquitos trifft im 54. Preis von Europa wieder auf Nightflower und andere Stars

Elektrisierendes Duell in der Champions League

Köln 22. September 2016

Das Grand Prix-Rennen des Jahres in Köln, der absolute Saisonhöhepunkt 2016 in der Domstadt und der 9. Lauf der German Racing Champions League: Der 54. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m, 6. Rennen um 16:25 Uhr) wird am Sonntag der absolute Festtag in der Domstadt.

Es kommt zum neuerlichen Duell zweier deutscher Star-Galopper: Iquitos (Ian Ferguson) übernahm nach dem Triumph im Longines – Großer Preis von Baden in Iffezheim die Führung in der Gesamtwertung dieser neugeschaffenen Serie und kann für eine Vorentscheidung sorgen. Der Schützling des Hannoverschen Altmeisters Hans-Jürgen Gröschel trifft erneut auf die damalige Zweite Nightflower (Andrasch Starke). Der „Galopper des Jahres 2015“ aus dem Kölner Stall von Peter Schiergen ist gleichzeitig die Titelverteidigerin im Europa-Preis. Man darf auf die erneute Auseinandersetzung dieser beiden Asse sehr gespannt sein.

Iquitos‘ Betreuer Hans-Jürgen Gröschel: „Er braucht keinem mehr etwas zu beweisen. Wir sind bescheiden und wollen, dass er gut läuft und seine Gesundheit immer mitspielt.“

Nightflowers Trainer Peter Schiergen: „Die Stute ist immer gut gelaufen, war bei ihrem letzten Start zwar reell von Iquitos geschlagen, aber sie hat sich weiter verbessert und kann bei einem günstigen Rennverlauf solch ein Rennen gewinnen. In der Arbeit zeigt sie sich sehr relaxed.“

Aber damit nicht genug. Im achtköpfigen Feld gefällt auch die enorm speedstarke Parvaneh (Antoine Hamelin) als frischgekürte Gruppesiegerin – im T. von Zastrow-Stutenpreis in Baden-Baden. Ihr Besitzer Darius Racing von Dr. Stefan Oschmann legt nicht nur dank Derbysieger Isfahan eine sensationelle Saison hin. 

Gerade in Köln gilt Gestüt Röttgens Spitzenstute Kasalla (Adrie de Vries) als Publikumsliebling. Die Diana-Vierte ist ebenso mit von der Partie wie die Diana-Siegerin Serienholde (Eduardo Pedroza), die in Baden-Baden hinter Iquitos und Nightflower am zu schweren Boden gescheitert sein könnte. Ihr Trainer Andreas Wöhler nannte zur Vorstarterangabe am Mittwoch für 15.500 Euro den im Besitz von Australian Bloodstock stehenden Red Cardinal (Marc Lerner) nach, der sicherlich einen Aufgalopp vor dem Melbourne Cup bekommen soll. Nach drei Siegen in Folge war der Wallach unter der Regie des Engländers David Simcock zuletzt Dritter im Fünferfeld der Geoffrey Freer Stakes (Gruppe III) in Newbury, ehe er zu dem Erfolgstrainer aus Spexard bei Gütersloh wechselte. 

Für Sirius (Andreas Helfenbein) ist es nach Platz neun und zwei in den vergangenen beiden Jahren der dritte Start im Europa-Preis, so dass man ihn auch trotz der Pause beachten muss.

Und dann wäre da mit Elite Army (Filip Minarik) aus dem mächtigen Godolphin-Stall von Dubai-Scheich Mohammed noch ein versprechender Gast aus England. Allerdings müssen sich die deutschen Cracks vor dem Schützling von Saeed Bin Suroor, der zuletzt 2011 mit Campanologist hier den Sieger stellte, gewiss nicht verstecken. 

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