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Schafft Carvalho den Hattrick?

Carvalho und Ito: ein starkes Team

Köln 6. Mai 2016

Der fünfjährige Hengst Ito geht als Favorit in den 81. Gerling-Preis am Sonntag in Köln und möchte in die Hufstapfen seiner erfolgreichen Stallkollegen treten.

Ito mit Trainer J.-P. Carvalho und Jockey F. Minarik

Namen wie Oleander, Schwarzgold, Lombard, Alpenkönig oder in jüngster Zeit Adlerflug und Ivanhowe stechen in der fast 150-jährigen Geschichte der Zuchtstätte in Bergheim bei Köln heraus. Der fünfjährige Hengst Ito gehört noch nicht ganz in diese Helden-Reihe, aber er ist auf dem besten Weg, sein eigenes Kapitel Galopphistorie zu schreiben. Denn Ito tritt am Sonntag in Köln beim 81. Gerling-Preis als Favorit an, wenn die neugeschaffene Rennserie German Racing Champions League ihre vielbeachtete Premiere feiert.

Doch sein Trainer Jean-Pierre Carvalho mahnt zur Vorsicht. „Ito muss als Gruppe 1-Sieger drei Kilogramm mehr Gewicht tragen als die Konkurrenz, von denen die meisten schon mindestens einmal gelaufen sind und einen Konditionsvorteil haben. Das wird keine einfache Sache.“ Zumal der Hengst einen aufwändigen Stil bevorzugt. „Er läuft gerne von vorne, das ist seine Qualität“, erläutert Carvalho. „Als Frontrunner kann der Jockey zwar das Tempo des Rennens bestimmen, aber es kostet das Pferd mehr Substanz und Konzentration.“

Trainer Jean-Pierre Carvalho weiß wovon er spricht

Der Franzose war mit 840 Siegen selbst ein sehr erfolgreicher Reiter. Ein schwerer Sturz beendete die Jockeykarriere. 2009 sattelte er zum Trainer um – nach Stationen in Iffezheim, Frankfurt, Chantilly ist er nun seit gut zwei Jahren in Bergheim als sogenannter public trainer tätig, das heißt er betreut Pferde von unterschiedlichen Besitzern. Und das mit großem Erfolg: 13 Gruppe-Siege - das sportliche und züchterische Maßband im Galoppsport - stehen bereits zu Buche, davon vier auf höchstem Niveau: Gruppe 1.

Der Gerling-Preis zählt zur Europa-Gruppe 2 – mit Ivanhowe und Guardini hat er das Rennen in den vergangenen beiden Jahren gewonnen, mit Ito wäre nun ein lupenreiner Hattrick möglich. „Ito wird mit einer gewissen Reife immer besser“, sagt Carvolho über den Crack in seinem Stall. Der Hengst ist zweijährig nicht gelaufen, auch als Dreijähriger deutete sich seine Klasse nur an. Er gewann zwar zwei Mal, aber nur in kleineren Rennen. 

„Das sind unsere Champions“
Das änderte sich im vergangenen Jahr deutlich: Mit dem Grand Prix beim Baden-Badener Frühjahrs-Meeting (Gr.2), der Ende Mai als zweites Rennen der Serie auf dem Programm steht, gelang der erste Gruppe-Treffer. Im November folgte dann mit dem Großen Preis von Bayern auch der wohlverdiente erste Gruppe 1-Triumph. Mit zwei Siegen und zwei Platzierungen hätte Ito 2015 die German Racing Champions League gewonnen und gilt somit als einer der Favoriten auf den ersten Gesamtsieg. 

Neben Ito will Carvalho aber noch mehr Pferde in der Serie, die bis Anfang November elf Rennen umfasst, aufbieten: „Bei den älteren Pferden vielleicht Guignol und Amazona und bei den Dreijährigen gibt es auch ein paar Hoffnungsträger, allen voran Savoir Vivre.“ Der Trainer will die Serie unterstützen, denn „die Champions League ist eine gute Initiative – es ist ein einfaches Produkt, das leicht zu verstehen ist. Sie umfasst die wichtigsten Rennen mit den besten deutschen Pferden. Das sind unsere Champions und deshalb ist der Name berechtigt.“

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Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

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