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Longines Großer Preis von Baden ist ein Rennen mit hoher internationaler Reputation

Runde Acht in der Champions League

Baden-Baden 31. August 2016

Carroll House, Marienbard und natürlich Danedream: Auf der Siegerliste des Großer Preis von Baden finden sich gleich drei spätere Arc-Helden - eindeutiger Beleg für die hohe internationale Reputation, die der nächste Lauf der German Racing Champions League genießt.

Die Verbindung des Gruppe 1-Rennens in Baden-Baden hin zum wichtigsten Galopprennen Europas, wenn nicht der Welt, ist vielfältig. Beispiele gefällig? 2009 und 2007 nutzte der von Mick Channon in England trainierte Youmzain Iffezheim als Sprungbrett für Paris. Er wurde einmal Dritter und einmal Vierter und belegte dann jeweils den zweiten Rang im Prix de l’Arc de Triomphe. 2008 ließ der in Deutschland von Pavel Vocenko betreute It’s Gino einem dritten Rang im Badener Grand Prix Rang Drei im Arc folgen. Und 2011 dann der Erfolg von Danedream – für Peter Schiergen, Andrasch Starke, das Gestüt Burg Eberstein und nicht zu vergessen für die Zuchtstätte Gestüt Brümmerhof. Es war der erste deutsche Arc-Sieg nach 1975 durch Star Appeal, den Theo Grieper trainierte. Der vom Gestüt Röttgen gezüchtete Hengst hat übrigens drei Rennen in Iffezheim gewonnen, aber niemals den Großen Preis von Baden. Da wurde er nur Vierter. 

In der mehr als 150-jährigen Geschichte des Rennens lief Pilsudski die schnellste Zeit, als er 1996 in 2:26,7 Minuten die 2.400m lange Distanz bewältigte. Pilsudski gewann zwar anschließend nicht den Arc - er wurde „nur“ Zweiter - holte sich aber den Breeders‘ Cup Turf und im folgenden Jahr den Japan Cup. Beides Rennen, zu denen der Sieger des 144. Longines Grosser Preis von Baden eingeladen wird. Wer wird dies sein? Die erhoffte Derbyrevanche fällt leider aus, denn Derbysieger Isfahan ist nicht dabei. Sein Team rechnet nicht damit, dass es in Baden den benötigten weichen Boden für den Hengst geben wird. 

Dafür schickt Andreas Wöhler, der in der Trainerwertung der German Racing Champions League mit 40 Punkten deutlich führt, aber die Stute Serienholde. Sie hat den Henkel Preis der Diana gewonnen und damit zehn Punkte auf ihrem Konto. So viele wie Boscaccio, der nach dem Sieg im Oppenheim Union-Rennen als Favorit ins Derby ging, dort aber wohl mit dem aufgewühlten Boden nicht zu Recht kam. Sein Trainer Christian Sprengel vertraut darauf, dass sich der Dreijährige rehabilitieren kann. Zwölf Punkte kann Iquitos aufweisen: Dem etwas überraschenden Erfolg im Großer Preis der Badischen Wirtschaft während des Frühjahrs-Meetings ließ er noch einen vierten Platz im Großen Dallmayr Preis folgen. Der Schützling von Hans-Jürgen Gröschel läuft so konstant, dass er wieder punkten sollte. Die Stute Nightflower, 2015 zum „Galopper des Jahres“ gewählt, war im Frühjahr noch nicht so weit, hat jetzt aber in Berlin hinter dem leider verletzten Protectionist eine gute Leistung gezeigt. Somit könnten sowohl Trainer Peter Schiergen als auch Jockey Andrasch Starke in der Wertung nach oben klettern. 

Bei den Reitern führt aber Eduardo Pedroza mit 30 Zählern recht deutlich. Und er sitzt auf Serienholde. Den letzten Erfolg einer Diana-Siegerin im Großen Preis gab es 2010. Damals gewann Night Magic für Wolfgang Figge und den Stall Salzburg. Im Stutenderby hatte sie allerdings im Jahr zuvor gezaubert.  

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