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Dreikampf der Champions

Guignol gegen Iquitos und Windstoß im Grand Prix

Baden-Baden 30. August 2017

Derbysieger Windstoß gegen „Galopper des Jahres“ Iquitos – so lautet das große Duell beim 147. Longines Grosser Preis von Baden. Doch einen weiteren Gruppe 1-Sieger darf man im achten Lauf der German Racing Champions League nicht außer Acht lassen: Den fünfjährigen Hengst Guignol, der in den gelb-blauen Farben des Stalles Ullmann antritt.

Guignol hat mit Iquitos schon mehrfach die Klingen gekreuzt. Es steht 3:2 für Guignol. Verloren hat er nur in Hamburg gegen Iquitos, jeweils im Großen Hansa-Preis. Beim Gr.1 Saisonfinale der Champions League im vergangenen November in München und beim Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gr.2) im Frühjahrs-Meeting behielt er die Oberhand.

Gebhard Apelt hat einen Verdacht, woran das liegen mag. „Guignol fühlt sich links herum eindeutig wohler, deshalb wir auch den Großen Preis von Berlin bewusst ausgelassen“, sagt der Gestütsleiter von Schlenderhan und Manager der Rennställe Schlenderhan und Ullmann. Hamburg ist wie Berlin ein Rechtskurs, in Iffezheim und Riem geht es links herum. „Der Hengst hat noch nicht viel falsch gemacht“, rechnet sich Apelt gute Chancen aus, den Titelverteidiger und Gewinner der Champions League erneut zu schlagen.

Geritten wird Guignol von Filip Minarik, der den Badener Grand Prix zuletzt 2014 mit dem Schlenderhaner Ivanhowe gewonnen hat und zuvor auch schon mit Night Magic und Prince Flori triumphierte. Apelt hat aber auch viel Respekt für den kleinen Iquitos, der ein Nachkomme des Schlenderhaner Derbysiegers Adlerflug ist, der 2007 Zweiter hinter Quijano im Großen Preis von Baden wurde.

Adlerflug steht während der Renovierung des Gestüts Harzburg auf Schlenderhan, um seinen Pflichten als Deckhengst nachzukommen. „Er hat in diesem Jahr 72 Stuten gedeckt, das ist eine sehr gute Zahl für Deutschland“, sagt Apelt. Der begeisterte Hobbygolfer ist seit 22 Jahren auf Schlenderhan tätig, hat dort seine Ausbildung als Pferdewirt und seinen Gestütsmeister abgelegt. Zudem hat Apelt Landwirtschaft und Betriebswirtschaftslehre in Göttingen studiert.

Der Pferdefachmann hat aber auch eine enge Beziehung zum jungen Herausforderer von Iquitos und Guignol. „Mein Lieblingspferd war immer Shirocco, dem Vater von Derbysieger Windstoß“, so Apelt. „Der Hengst war von seinem Aussehen und Charakter immer ein Star. Er war auf der Rennbahn nie hektisch und hatte eine raumgreifende Galoppade mit einem ganz langgezogenen Speed.“ Shirocco, Derbysieger von 2004 und Dritter im Großen Preis von Baden im gleichen Jahr, gewann 2005 als bislang erstes deutsches Pferd den Breeders‘ Cup Turf. Shirocco ist heute Deckhengst in Irland.

Von Peter Mühlfeit
 

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