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Windstoß-Halbbruder imponiert in der German Racing Champions League

Weltstar auch der Star im Derby?

Köln 17. Juni 2018

Weltstar, der Halbbruder des letztjährigen Derbysiegers Windstoß, ist spätestens seit diesem Sonntag einer der ersten Anwärter auf den Sieg im IDEE 149. Deutschen Derby am 8. Juli in Hamburg. Mit einer beeindruckenden Speedleistung gewann der von Champion Markus Klug in Rath-Heumar trainierte Soldier Hollow-Sohn am Sonntag vor 11.000 Zuschauern das 183. Oppenheim-Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) in Köln. Im dritten Wertungslauf der German Racing Champions League und der bedeutendsten Vorprüfung für das Rennen des Jahres überrollte der 35:10-Favorit auf den letzten einhundert Metern mit Jockey Adrie de Vries von einem der letzten Plätze ganz an der Außenseite noch alle zwölf Konkurrenten.

Dabei waren im ersten Bogen, als Puccini an die Spitze strebte, mit Destino, Weltstar und Klüngel drei Pferde aus dem Klug-Stall alles andere als glücklich und behinderten sich gegenseitig. Vor allem Weltstar hatte dabei einen deutlichen Stopp zu verkraften und in hinteren Regionen auszumachen, während hinter Puccini Emerald Master und Jimmu gut positioniert waren.

Auf der Zielgeraden versuchte sich zunächst Emerald Master innen bald abzusetzen, auch Jimmu wurde stärker, aber packte ganz außen Destino enorm an. Der Park Wiedinger schien unter Martin Seidl gewinnen zu können, entwickelte fulminanten Speed. Das galt wenig später aber auch für Weltstar, der ebenfalls weit außen heranstürmte und sich noch mit einer dreiviertel Länge an seinem Trainingsgefährten vorbeischob, nachdem sein Halbbruder Windstoß vor einem Jahr hier Zweiter geworden war.

Mit Weltstar und Destino machten zwei Nachkommen von Klasse-Deckhengst Soldier Hollow die Union-Entscheidung unter sich aus. Weltstar gewann beim fünften Start sein zweites Rennen und katapultierte seine Gewinnsumme mit den hier verdienten 40.000 Euro nun auf 65.000 Euro. Nun darf man ihm durchaus zutrauen, dass er im Derby auf den Spuren von Windstoß wandeln kann, auch wenn der hier nicht angetretene Royal Youmzain weiter der Favorit für das Blaue Band bleibt.

Trainer Markus Klug in einem ersten Statement: „Wir hatten beabsichtigt, uns mit Weltstar unterwegs in einem großen Feld aus den Positionskämpfen herauszuhalten, doch das Gegenteil war zunächst der Fall, als sich er, Destino und Klüngel im ersten Bogen ins Gehege kamen und alle hinten lagen. Da war ich nur am Fluchen, bis zur Zielgeraden, als Destino und Weltstar immer besser auf Touren kamen. Erster und Zweiter in der Union zu sein, ist natürlich ein tolles Ergebnis für mich. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr wieder das Derby gewinnen können. Destino musste den kompletten März aussetzen, brauchte daher sein Rennen zuvor noch. Valajani hat sich als Fünfter ebenfalls wacker gehalten.“

Jockey Adrie de Vries ergänzte: „Im ersten Bogen wurde es sehr unruhig, anschließend hat Weltstar seinen Rhythmus gefunden. Ich habe mich an Destino orientiert und seiner Spur, mein Pferd zog riesig an.“

Salve Del Rio kam als Dritter ebenfalls noch sehr gut ins Bild. „Das war ein Vorbereitungsrennen für Hamburg und erst sein zweiter Start in diesem Jahr, da er als Zweijähriger schon viermal gelaufen war. Wir wollen ihn bis Hamburg frisch halten. Er hat seine Leistung bestätigt. Wir gehen mit einigen Hoffnungen ins Derby“, versicherte Trainer Jean-Pierre Carvalho. Auch Jimmu bestätigte als Vierter aus dem Vordertreffen die guten Erwartungen. „Das war eine sehr gute Leistung. 2.400 Meter im Derby kommen ihm mehr entgegen. Er war im Schlussbogen kurz in Nöten, kam aber wieder“, so sein Betreuer Henk Grewe. Hinter Valajani konnte Ecco als Sechster einen guten Moment nicht ausbauen, die anderen Pferde hatten keine Chance mehr.

Spannung in der German Racing Champions League

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League sind nach dem dritten Lauf nun mit Oriental Eagle, Iquitos und Weltstar (je 10 Punkte) drei Pferde punktgleich an der Spitze. Bei den Trainern dominiert Markus Klug mit nun 29 Punktengen Gröschel (10 Punkte) und Jens Hirschberger (10 Punkte). Bei den Jockeys eroberte Adrie de Vries (12 Punkte) die Spitze vor den mit 10 Zählern punktgleichen Lukas Delozier und Eddie Hardouin.
 

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