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Iquitos übernimmt als Zweiter im Preis der Deutschen Einheit die Führung in der Champions League

Imponierender Triumph von Va Bank in Berlin-Hoppegarten

Berlin-Hoppegarten 3. Oktober 2018

Imponierender und verdienter Erfolg für den 30:10-Co-Favoriten Va Bank am Mittwoch im pferdewetten.de – 28. Preis der Deutschen Einheit (Gruppe III, 75.000 Euro, 2.000 m) vor 12.200 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten. Unter Jockey Eduardo Pedroza triumphierte der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh vorbereitete sechsjährige Hengst nach vier starken Platzierungen in hochkarätigen Prüfungen im nun vorletzten Lauf der German Racing Champions League gegen den 18:10-Favoriten Iquitos sowie Itobo auf Platz drei. Iquitos übernahm damit die Spitze in der elf Rennen umfassenden Rennserie.

Internationale Besitzergemeinschaft

Va Bank hatte unterwegs hinter dem erstmals nach längerer Pause aufgebotenen Dreijährigen Balmain eine optimale Lage im siebenköpfigen Feld. Und 300 Meter vor dem Ziel schaltete Eduardo Pedroza schnell einen Gang höher und verabschiedete sich auf fünf Längen von der Konkurrenz. Ein beeindruckender Sieg von Va Bank, der in Irland gezogen wurde, in Deutschland trainiert wird und einer amerikanisch-polnischen Besitzergemeinschaft gehört (Team Valor International und Janusz Piotr Zienkiewicz).

Schon in jungen Jahren avancierte Va Vank in Polen zum Seriensieger, ehe er eine lange Pause einlegen musste, nun führte ihn Andreas Wöhler wieder zur Bestform zurück. Sein Statement: „Er hatte in diesem Jahr mehrere knappe Niederlagen gehabt. Daher ist dieser Sieg wirklich verdient. Wir hatten schon gedacht, dass es nicht viel Tempo geben würde und überlegt, notfalls auch selbst das Tempo zu bestimmen. An Balmain hatte Va Bank ein ideales Führpferd, konnte dort warten und sich dann auf der Zielgeraden leicht lösen. Der Plan ist, nun Anfang November in den Premio Roma nach Rom zu gehen. Ich wünsche mir natürlich, dass er auch nächstes Jahr in Training bleibt.“

Jockey Eduardo Pedroza fügte an: „Ich freue mich sehr, dass Va Bank nun den verdienten Sieg geschafft hat und wieder so stark in Gang gekommen ist.“

Iquitos muss zuviel aufholen

Der Favorit Iquitos galoppierte mit Eddy Hardouin unterwegs gewohnt an letzter Stelle, doch musste er einfach zuviel Boden gutmachen. Der Galopper des Jahres 2016 wurde noch sehr schnell und erkämpfte sich Rang zwei vor dem ebenfalls gut anpackenden Trainingsgefährten Itobo, aber mehr war aus dieser Position nicht mehr möglich. Trainer Hans-Jürgen Gröschel: „Das war einfach zuviel, soviel konnte Iquitos nicht aufholen. Die Leistung des Pferdes war wieder gut. Itobo ist ebenfalls toll gelaufen, er war ja dicht dabei und hat seine Arbeitsleistungen voll bestätigt.“

Balmain sorgte für ein moderates Tempo und schien lange für einen besseren Platz in Frage zu kommen, als Vierter gab er dennoch ein vielversprechendes Comeback. „Das war nach der Pause sehr ordentlich. Nun könnte er im Magdeburger Auktionsrennen oder in einem Grupperennen in Mailand antreten“, erklärte Trainer Roland Dzubasz. Northsea Star, Fulminato und Apoleon hatten früh keine Chance mehr.

Spannung in der Gesamtwertung

Iquitos könnte nun beim Finale der German Racing Champions League im Großen Preis von Bayern (Gruppe I) am 1. November in München seinen zweiten Champions League-Sieg nach 2016 perfekt machen. Mit 22 Punkten hat er aktuell die Führung übernommen vor Weltstar und Best Solution (je 20 Punkte) sowie Walsingham (15 Punkte).

Bei den Jockeys wird es zwischen Andrasch Starke (31 Punkte), Adfrie de Vries (30 Punkte) und Eduardo Pedroza (28 Punkte) sehr spannend. Den Trainer-Titel hat Markus Klug (56 Punkte) bereits sicher. Er führt vor Saeed bin Suroor (30 Punkte), Andreas Wöhler (25 Punkte) und Hans-Jürgen Gröschel (22 Punkte).

Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de.

Jubel in Köln bei Horn und Sauren

Jubel in Köln nach dem BBAG Auktionsrennen Berlin-Hoppegarten (52.000 Euro, 1.400 m), denn der im Besitz von Eckhard Sauren und Timo Horn, dem Torhüter des 1.FC Köln, stehende Julio (17:10) gewann erwartungsgemäß die bedeutendste Prüfung des Rahmenprogramms. Von zweiter Position aus setzte sich der Dreijährige unter Alexander Pietsch früh leicht ab. Trainer Mario Hofer: „Die Besitzer haben sich das Rennen zusammen in Köln angeschaut. Solch eine Prüfung ist mit dem hohen Gewicht kein Selbstläufer, aber es ging alles einwandfrei. Zuletzt hatte er in Prag kein einwandfreies Rennen, sonst wäre er dort schon zumindest Zweiter geworden. Wenn, dann kommt dieses Jahr nur noch ein Start in Frankreich in Frage.“

Emerita packte noch sehr stark an und kam als Einzige in die Nähe von Julio. „Alles in Ordnung, nur der Boden hätte noch trockener sein können“, meinte Hans-Jürgen Gröschel. Northern Fox schob sich ganz zuletzt noch auf Rang drei vor der erstaunlich lange führenden Friday Silence.
Dynamic Kitty imponiert

Mit einem gewaltigen Debüt wartete die von Andreas Wöhler trainierte Dynamic Kitty in der Zweijährigen-Prüfung über 1.600 Meter auf. Start-Ziel verabschiedete sich Eduardo Pedroza mit der 17:10-Favoritin von der Konkurrenz, von der nur Galette einigermaßen folgen konnte vor Andoro, der nach schwachem Start noch besser anpackte. Wöhler erklärte: „Das ist eine sehr feine Stute. Wir werden sie nun dieses Jahr nicht mehr laufen lassen und erst wieder 2019 angreifen.“

Los Campanos zum siebten Mal

Was für eine kolossale Steigerung legt dieser Los Campanos (37:10) hin? Der von Dr. Andreas Bolte in Lengerich vorbereitete Seriensieger gewann mit dem Ausgleich I über die Meile sein sage und schreibe siebtes Rennen in dieser Saison. Rene Piechulek konnte sich mit dem Wallach vorne zeitig absetzen und kontrollierte gegen Fort Good Hope und Arabino zeitig das Geschehen. Da könnte noch mehr möglich sein. „Wir steuern nun ein Listenrennen in Hannover an, danach bekommt er eine Pause“, verriet Siegcoach Dr. Andreas Bolte.

„Feuer“ im Sprint-Finale

Aber es kam noch besser für den Lengericher Coach, denn mit Fuego Del Amor (24:10) sicherte er sich für den Schweizer Besitzer Michael Peter Reichstein den Sparkassen Sprint-Cup – Finallauf (Ausgleich II, 21.000 Euro, 1.200 m) auf der Geraden Bahn. Der Top-Favorit stieß nach einem Rennen aus der Reserve noch locker in Front, womit Alexander Pietsch seinen zweiten Tageserolg schaffte. „Eigentlich wollten wir in einem Handicap am Arc-Tag in Paris laufen, aber Herr Matthiessen hat mich am Montag angerufen und zu einem Start hier überredet. Jetzt steuern wir einen Ausgleich I in Baden-Baden und dann wieder Frankreich an, da es bei uns kein passendes Rennen mehr gibt“, so Dr. Andreas Bolte.

Erstaunlich viel Geld gab es auf den ersten Karrieretreffer der von Waldemar Hickst aus Köln entsandten Dangereuse (166:10), die in einem 2.200 Meter-Ausgleich III unter Carlos Henrique den enteilten Marcello noch schnappte. Dantos und Past Sina komplettierten die Viererwette, die nicht getroffen wurde.

Etwas Anlaufzeit hatte der vierjährige Wallach Tamim (133:10) gebraucht, aber nun wurde er auch von der starken Stallform von Waldemar Hickst erfasst und rettete nach früher Führung unter Mirko Sanna einen Mini-Vorsprung auf Tara Mara. Good Bye und La Isla Bonita machten die Viererwette rund, die 400.000:10 Euro bezahlte. Ein Wetter kassierte 20.000 Euro!

Seinen dritten Tagessieg machte Trainer Waldemar Hickst im abschließenden Ausgleich III über 2.000 Meter perfekt. Hauchdünn raufte sich der Ittlinger Axxios (22:10-Favorit) gegen Suarez sowie Del Campo nach Hause.

Saisonfinale am Sonntag

Bereits am Sonntag steht das große Saisonfinale in Berlin-Hoppegarten und Teil zwei des Meetings der Deutschen Einheit bevor – rund um das Silberne Pferd (Gruppe III, 55.000 Euro).

 

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