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Dritter Triumph für Altmeister Gröschel im Großen Preis der Badischen Wirtschaft seit 2016

Itobo ist der „Iffezheim-Nachfolger“ von Star-Galopper Iquitos

Baden-Baden 2. Juni 2019

Zwölf Monate nach dem Triumph mit Star-Galopper Iquitos durfte Trainer-Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (75) erneut nach dem krönenden Abschluss des Frühjahrs-Meetings am Sonntag in Baden-Baden, dem zweiten Lauf der German Racing Champions League, jubeln: Der von ihm für den Stall Totti (dahinter verbergen sich seine Nichte Ines Gröschel und deren Lebensgefährte Werner Gerhold) trainierte siebenjährige Wallach Itobo (9:1-Außenseiter) gewann mit dem Italiener Marco Casamento vor 11.000 Zuschauern sicher mit einer halben Länge Vorsprung den Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) vor dem Favoriten Royal Youmzain und Windstoß.

Es war der dritte Sieg eines Gröschel-Pferdes nach Iquitos 2016 und 2018, der in jenen beiden Jahren auch die Champions League für sich entschied, in diesem prestigeträchtigen Rennen innerhalb der elf Rennen in sechs deutschen Metropolen umfassenden Rennserie. Lange wogte der Kampf zwischen dem innen anpackenden Itobo und Royal Youmzain hin und her, doch mit dem Konditionsvorteil aus einem Start zuletzt in Berlin bekam der Areion-Sohn den beim ersten Saisonstart toll standhaltenden Royal Youmzain noch in den Griff. 40.000 Euro betrug der Siegpreis, es war beim 26. Start der neunte Erfolg für Itobo, der seine Gewinnsumme auf 163.950 Euro steigerte.
Trainer Hans-Jürgen Gröschel scherzte: „„In der letzten Nacht habe ich geträumt, dass ich doch etwas trainieren kann. Inzwischen glaube ich fast etwas daran (lacht). Itobo war richtig gut auf dem Posten. Ich hatte auf ein entsprechendes Laufen gehofft, aber nicht, dass er gegen die besten deutschen Pferde so gewinnen würde. Ich freue mich sehr für das Pferd, er war schon oft in dieser Klasse vorne dabei, jetzt hat es zum Volltreffer gereicht. Eine Nennung hat Itobo nun für ein Gruppe III-Rennen in Hamburg. Ob wir diese Prüfung ansteuern, werden wir sehen.“
Jockey Marco Casamento erklärte: „Es war mein erster Gruppesieg. Itobo hat toll angezogen. Das Tempo hat ihm gut getan.“
Auch das Team von Royal Youmzain war mit Rang zwei sehr zufrieden. Trainer Andreas Wöhler: „Gewinnen will natürlich jeder, aber das war wirklich eine sehr gute Leistung beim ersten Jahresstart von Royal Youmzain. Wir gehen mit ihm nun nach Hamburg.“ Und Jockey Eduardo Pedroza sagte: „Das Abschneiden für das Jahresdebüt war gut. Leider hat er vorne ein Eisen verloren, es war aber alles in allem ein guter erster Start.“
Der 2017er-Derbysieger Windstoß machte als Dritter gewohnt viel Boden gut und war ebenfalls dichtauf. Sein Betreuer Markus Klug: „Die Distanz war für Windstoß etwas kurz, und der Boden hätte elastischer sein können, doch seine Vorstellung war nicht schlecht. Hamburg ist sein Ziel.“
Alounak steigerte sich auf Platz vier, ohne allerdings bessere Chancen zu besitzen. Racing Manager Holger Faust: „Er lief okay. Ich hoffe, dass er gesund bleibt und endlich einmal weichen Boden antrifft. Das sind dann die paar Prozent, die fehlen, um so ein Rennen zu gewinnen. Das nächste Ziel wird Hamburg sein.“
Walsingham spielte als Fünfter keine bessere Rolle, während Oriental Eagle lange mit Vorsprung führte, doch auf der Zielgeraden abbaute. Wai Key Star packte als Siebter vom Ende des Feldes nie an und passierte lediglich noch Matchwinner. Trainerin Sarah Steinberg berichtete: „Die Pace war hoch, er geriet früh unter Druck. Ich denke, dass wir mit ihm ein Rennen in Frankreich ansteuern, da ihm die Art, wie die Prüfungen dort gelaufen werden, mehr entgegenkommen sollte.“ 

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