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Nach Klasse-Sieg in der Union der Favorit für das Rennen des Jahres

Laccario begeistert in der Kölner Derby-Generalprobe

Köln 10. Juni 2019

Begeisternde Vorstellung im bedeutendsten Derby-Test vor 12.500 Zuschauern in der German Racing Champions League: Der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh für das Gestüt Ittlingen trainierte dreijährige Hengst Laccario (3,4:1) gewann am Pfingstmontag auf der Galopprennbahn in Köln das Sparkasse KölnBonn-Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) mit Jockey Eduardo Pedroza in atemberaubender Manier und dürfte nach diesem Eindruck der Favorit für das IDEE 150. Deutsche Derby am 7. Juli 2019 in Hamburg sein.

Stets optimal an zweiter, dritter Stelle hinter dem mit Vorsprung führenden Sibelius postiert, verabschiedete sich Laccario auf der Zielgeraden früh souverän von dem Favoriten Django Freeman und Winterfuchs. Es war eine Gala-Vorstellung des Scalo-Sohnes, der in dieser Saison auch beim dritten Start ungeschlagen bleibt. Seine einzige Niederlage hatte er bei seinem letztjährigen Debüt bezogen.

40.000 Euro Siegprämie wandern auf das Konto von Möbel-Multi Manfred Ostermann (Witten), der 1993 und 1994 mit den Brüdern Lando und Laroche das Derby gewann. Nun darf er auf den nächsten Triumph im wichtigsten Rennen des Jahres hoffen, in dem die German Racing Champions League fortgesetzt wird.

Siegjockey Eduardo Pedroza erklärte: „Es war so leicht, wie es aussah. Ich wollte Laccario kein zu hartes Rennen geben. Er ließ sich fahren wie ein Auto, das war klasse.“

Trainer Andreas Wöhler fügte hinzu: „Ich hatte mit nicht viel Tempo gerechnet, und so kam es auch. Schon im vergangenen Jahr hatten wir sein Potenzial erkannt. Beim Einstand damals in Düsseldorf war er nur an seiner Unreife gescheitert. Wir haben ihm alle Zeit gegeben, denn er kommt aus einer späten Familie.“

Der Favorit Django Freeman wird Zweiter

Der Favorit Django Freeman wurde von weit hinten immer stärker und lief noch auf Rang zwei, zweieinhalb Längen hinter Laccario. „Alles bestens, wir wollten ihm heute kein zu anstrengendes Rennen geben, das war die ideale Vorbereitung auf das Derby.“ Ralph Siegert, der Hauptgewinner bei der Galopper des Jahres-Wahl, darf sich über weitere 155 Euro freuen (er hat eine virtuelle Beteiligung von einem Prozent an Django Freeman bis zum Derby).

Winterfuchs erkämpfte sich noch Rang drei und zeigte sehenswerten Speed. „Er hat heute sein Stehvermögen bewiesen. Zwischen den Pferden war es für ihn kurz etwas eng, aber wir sind sehr zufrieden.“ Er wird ebenso Richtung Derby gehen wie der Viertplatzierte Dschingis First: „Weicher Boden wäre für ihn besser gewesen. Vielleicht hat er in Hamburg mehr Glück, aber seine Form steht“, versicherte Trainer Markus Klug, der auch mit dem lange führenden Fünften Sibelius zufrieden sein konnte. „Es war sein erster Start über 2.200 Meter, da war er unterwegs etwas zu fleißig. Auch er hätte weiches Geläuf lieber gehabt.“ Die anderen Pferde hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. 

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