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Champions League: Brümmerhoferin Diamanta ist die Stuten-Königin

Riesen-Sensation im 161. Henkel – Preis der Diana in Düsseldorf

Düsseldorf 4. August 2019

Eine der größten Sensationen in der Geschichte des Henkel – Preis der Diana – German Oaks ereignete sich am Sonntag vor 20.000 Zuschauern bei der 161. Auflage auf der Galopprennbahn in Düsseldorf: In diesem mit 500.000 Euro dotierten 2.200 Meter-Highlight für dreijährige Stuten innerhalb der German Racing Champions League triumphierte die von Champion Markus Klug für das Gestüt Brümmerhof trainierte 24,5:1-Außenseiterin Diamanta mit Jockey Maxim Pecheur und kletterte auf den Stuten-Thron.

Die Maxios-Tochter, im Juni Zweite im BMW Preis auf dieser Bahn, aber anschließend im Diana-Trial in Mülheim ohne Chance, war von den Wettern sträflich unterschätzt worden. Doch die erste Diana-Gewinnerin für Markus Klug und Maxim Pecheur erwischte im Gegensatz zu einigen anderen Kandidatinnen im 13er-Feld einen Traum-Rennverlauf und stand schon deutlich vor dem Ziel als Siegerin fest. 300.000 Euro Siegpreis wandern auf das Konto von Gregor und Julia Baum (weilten im Urlaub auf Sylt), die bekanntlich auch die frühere Wunderstute Danedream gezogen hatten.

Auch Diamanta, die nun beim fünften Start den zweiten Sieg markierte, stammt natürlich aus der Brümmerhofer Zucht. Aus Startbox eins gehörte sie sofort dem Vordertreffen an, während Ismene kurz nach dem Start ihren Reiter Filip Minarik abwarf. „Ich hatte einen Filmriss, kann mich an nichts erinnern“, schilderte der Jockey, der gottlob sofort wieder auf den Beinen war.

Nach dem Zwischenfall ging Mythica an die Spitze vor Diamanta innen, während Durance schon am Berg an die Spitze rückte, was vielleicht etwas früh war. Auf der Zielgeraden hatte die Favoritin kurz einen deutlicheren Vorsprung, bald griff Akribie an, doch dann tauchte Diamanta in bester Haltung auf. Die Riesenaußenseiterin stürmte unaufhaltsam an die Spitze und löste sich vor kämpfenden Gegnerinnen. Die Überraschung war perfekt, eindreiviertel Längen betrug der Vorsprung.

Siegjockey Maxim Pecheur erklärte: „Ich hatte genau das Rennen, das ich mir vorgestellt hatte. Wir waren kurz hinter der Spitze. Dass wir gewonnen haben, ist natürlich auch für mich eine große Überraschung.“

Trainer Markus Klug war natürlich hellauf begeistert nach seinem ersten Diana-Sieg: „Ich hatte immer gesagt, dass man die schwächere Form von Diamanta aus Mülheim nicht als Maßstab heranziehen sollte. Sie hatte heute ein ideales Rennen an dritter Position und ihre Klasse gezeigt. Ich freue mich sehr für die Besitzer. Sie hat eine Nennung im T. von Zastrow-Stutenpreis in Baden-Baden und im St. Leger, aber nach dem Sieg werden wir neu überlegen, was wir jetzt machen.“

Naida mit gewaltigem Endspurt

Mit gewaltigem Endspurt steigerte sich die ebenfalls kaum gewettete Naida noch auf Platz zwei. „Das war eine Super-Leistung. Wenn das Tempo nicht so langsam gewesen wäre, wäre ihr das noch mehr entgegengekommen. Aber ich bin beeindruckt, wie stark sie noch in Gang kam“, berichtete Trainerin Yasmin Almenräder.

Durance schien als Favoritin lange mehr als Rang drei zu erreichen, dann konnte sie nicht mehr zulegen. „Durch das reiterlose Pferd bin ich früh nach vorne gegangen, denn wir wollten ja nicht behindert werden, es war vielleicht etwas zu früh für die Stute“, sagte Jockey Andrasch Starke. Ähnlich sah es auch Trainer Peter Schiergen: „Sie kam zu früh an die Spitze, das hat am Ende gefehlt.“

Satomi als Vierte, die noch viel Speed zeigte, und Akribie, die lange prominent war und Fünfte wurde, komplettierten das Top-Ergebnis für Trainer Markus Klug. Donjah war bei ihrem Jahresdebüt als Sechste noch nicht zwingend genug, sie hätte sicher auch mehr Tempo benötigt. Die übrigen Kandidatinnen spielten keine Rolle mehr. Die Viererwette bezahlte 16.908,4:1 Euro.

Die German Racing Champions League wird bereits am Sonntag, 11. August in Berlin-Hoppegarten mit dem Longines Großer Preis von Berlin fortgesetzt.

 

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