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Champions League: Imponierender Gästesieg in Köln

Europa-Held Aspetar macht Katar-Scheich glücklich

Köln 22. September 2019

Internationaler geht es nicht: Der von Roger Charlton in England für Katar-Scheich Mohammed bin Khalifa Al Thani trainierte und in Frankreich gezogene vierjährige Wallach Aspetar (8,2:1) gewann am Sonntag das bedeutendste Galopprennen der Kölner Rennsaison in der German Racing Champions League. Vor 15.000 Zuschauern dominierte der von Jason Watson gerittene Außenseiter, der in diesem Jahr den Grand Prix de Chantilly gewonnen und Platz vier im Grand Prix de Saint-Cloud belegt hatte, im 57. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) in einer atemberaubenden Manier.

In einem zügig gelaufenen Rennen, das Royal Youmzain vor der Favoritin Donjah und Bristano anführte, hatte Aspetar an vierter Position eine Traumlage. Dahinter sah man Communique vor Best Solution, sowie den drei Klug-Pferden Weltstar, Amorella und Colomano.

Auf der Zielgeraden war Donjah früh in Angriffsposition und bald auch an dem nachlassenden Royal Youmzain vorbei. Doch ein Blick zu Aspetar genügte, um zu erkennen, dass er der Gewinner des Preisgeldes von 100.000 Euro für den Sieger nur der Gast aus England sein würde. Souverän enteilte er in der Manier eines Spitzenpferdes und hatte am Ende zweieinhalb Längen Vorsprung.

„Das ist ein sehr hoffnungsvolles Pferd. Ich hatte etwas Bedenken wegen der schnellen Bahn, aber der Rennverlauf war bestens. Und Aspetar hat die passende Antwort gegeben“, berichtete Siegjockey Jason Watson. Trainer Roger Charlton war nicht angereist. Beim zehnten Start war es der vierte Erfolg für Aspetar, der seine Gewinnsumme auf 261.424 Euro steigerte.

Amorella mit der besten Karriereleistung

Noch glänzend setzte die nachgenannte Stute Amorella nach und schob sich auf Platz zwei, ohne den Sieger zu gefährden. „Die Nachnennung hat sich gelohnt. Sie hat sich unterwegs gut beruhigt, das war die beste Form ihrer Karriere bisher. Noch steht nicht fest, ob sie nächstes Jahr im Rennstall bleibt“, versicherte Trainer Markus Klug, dessen andere beiden Starter Colomano (Vierter nach einem Rennen vom letzten Platz) und Ex-Derbysieger Weltstar, der als Siebter nie von hinten wegkam, mit unterschiedlichem Erfolg agierten. „Colomano hat wieder seine Form bestätigt, es war aus der äußeren Startnummer nicht ganz leicht. Weltstar wird noch bis nächstes Jahr brauchen, bis er wieder in früherer Top-Form ist“, erklärte Klug.

Die Favoritin Donjah wurde Dritte, sie konnte sich aus bester Lage nicht mehr steigern. Racing Manager Holger Faust: „Sie braucht anderen Boden, hat aber auch diesmal alles gegeben.“

Best Solution, für den Godolphin-Stall von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed unterwegs, kam über Platz fünf nie hinaus und wirkte nie sonderlich gefährlich. Royal Youmzain baute als Sechster vorne bald ab. Der Engländer Communique war nie gefährlich und konnte nur den stark abbauenden Bristano hinter sich lassen. „Heute gab es keine Entschuldigung. Er tat sich immer schwer. Offenbar mag er Deutschland nicht“, kommentierte Trainer Mark Johnston.

Derbysieger Laccario kurzfristig abgemeldet

Kurzfristig abgemeldet wurde von Besitzer Manfred Ostermann Derbysieger Laccario. Die Bodenverhältnisse wurden als Grund für die Absage genannt. Er besitzt noch eine Nennung für den Preis der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Berlin-Hoppegarten.

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League gab es keine großen Veränderungen. Bei den Pferden führt Laccario mit 24 Punkten vor French King (20 Punkte). Bei den Jockeys hat Eduardo Pedroza mit 32 Punkten einen klaren Vorteil auf Lukas Delozier (22 Punkte) und Olivier Peslier (20 Punkte). Markus Klug baute seinen Vorsprung bei den Trainern mit 40 Punkten gegenüber Andreas Wöhler (32 Punkte) und Henk Grewe (28 Punkte) aus.

 

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