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Über die Bedeutung der Rennen in Baden-Baden-Iffezheim

Rund 14 Millionen Euro Wirtschaftskraft in der Region durch die Galopprennen

Baden-Baden-Iffezheim 18. Dezember 2018

Eine neue Studie bestätigt die hohe Wirtschafskraft der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim für die Region. Übernachtungs- und Tagesgäste sowie Einheimische sorgen demnach an den zwölf Renntagen für einen Bruttoumsatz von rund 14 Millionen Euro im Jahr. „Bei 100.000 Besuchern im Jahr gibt statistisch jeder Renngast pro Tag 140 Euro in der Region aus.“, sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister.

Im Auftrag des Rennveranstalters hat das in München ansässige Deutsches Wirtschaftliches Institut für Fremdenverkehr dwif die Wirtschaftskraft der Rennen untersucht. Die Studie basiert auf Zahlen des Jahres 2017. „2018 liegen die Besucherzahlen und Umsätze an den Renntagen noch ein gutes Stück höher, das heißt damit auch die Wertschöpfung für die Region“, so Hofmeister.

Nicht berücksichtigt in der Studie sind Drittveranstaltungen wie die Messen Rotor, Bäku oder DIGA oder Firmen- und private Feiern. Ebenfalls fehlt die Trainingszentrale Iffezheim, die mit rund 250 Pferden die zweitgrößte in Deutschland ist. „Wir wollten uns auf die reine Wirtschaftskraft der Rennen konzentrieren“, so Hofmeister.

Für den größten Umsatz sorgen die Übernachtungsgäste mit 55,7 Prozent, gefolgt von den Tagesgästen (28,6 Prozent) und den Einheimischen mit 15,7 Prozent. Das generierte Steueraufkommen allein durch Mehrwert- und Einkommenssteuer beziffert die Studie auf 1,6 Million Euro.

Tourismus als Jobbörse

Die Galopprennen fördern den Tourismus in der Region und nach Aussage der Münchner Studienmacher ist der Tourismus eine „klassische Querschnittsbranche“, die vielen nützt: Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister, regionale Produzenten und Handwerksbetrieb. „Es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht vom Tourismus profitiert“, heißt es in der Studie.

Zudem leiste der Tourismus über Steuereinnahmen einen Beitrag für die öffentlichen Haushalte und sei Jobmotor: „Er schafft und sichert ortsgebundene Arbeitsplätze.“ Das bestätigt die Geschäftsführerin: „Für die Rennen beschäftigten wir hunderte von Teilzeitkräften, vor allem aus der Region und sind Auftraggeber vielfältige Dienstleister und Handwerker in der Region.“

Weiter betont Hofmeister: „Eine ähnliche Untersuchung liegt schon fast 20 Jahre zurück und war damit völlig veraltet. Die aktuelle Studie belegt eindrucksvoll, dass die 160 Jahre alte Rennbahn nicht nur ein Kulturgut und für den deutschen Galoppsport als Nummer Eins unverzichtbar ist, sondern dass sie auch als Wirtschaftsfaktor in der Region unverändert eine bedeutende Rolle spielt.“