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Horst-Dieter Beyer mit 87 Jahren verstorben

Der „Kölner Pferdepapst“ lebt nicht mehr

Köln 1. Oktober 2019

Er galt als der „Kölner Pferdepapst“ und war ein ganz besonderes Original in der Domstadt – der deutsche Galopprennsport trauert um einen seiner langjährigsten und populärsten Pferdebesitzer und -züchter: Horst-Dieter Beyer, genannt „Hodibe“, lebt nicht mehr. Er verstarb am Dienstag im Alter von 87 Jahren.

Der „Express“ hatte sein über 60-jähriges Wirken in der Pferdezucht einmal so umschrieben: „Pferde sind sein Leben. Beyer hat sein ganzes Tun den edlen Vollblütern verschrieben."

Eines der besten Pferde aus Beyers Zucht der letzten Jahre war der Gruppesieger Poldi’s Liebling, aber auch die aktuellen Dreijährigen Kölsche Jung und Ormuz machten sich einen Namen.

Unvergessen bleibt auch sein Reitsportartikel-Geschäft in einem früheren Bunker im Kölner Norden, das er seit 1971 betrieb und in dem man alles, aber auch wirklich alles, rund um die Vierbeiner finden konnte.

Horst-Dieter Beyers Engagement im Turf war von unschätzbarem Wert, sei es wenn er Pferde von verstorbenen Freunden übernahm und ihnen eine gute Zukunft sicherte, oder wenn er dank seines enormen Netzwerkes überall Werbung für seinen geliebten Galopprennsport machte.

Kaum einen Renntag ließ „Hodibe“ auf seiner Kölner Heimatbahn aus, mit großem Einsatz beteiligte er sich an den verschiedensten Wohltätigkeits-Aktionen für Personen aus dem Sport oder dem Umfeld der Weidenpescher Rennbahn, sogar noch in diesem Jahr. Dieser großartige und beliebte Pferdemann wird uns allen fehlen. Der deutsche Rennsport verneigt sich vor Horst-Dieter Beyer, einer Turf-Persönlichkeit mit ganz großem Herzen.