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Jobs im Rennsport

Der Beruf Pferdewirt

Der Beruf ist vielseitig, abwechslungsreich und stellt hohe persönliche Anforderungen. Die Tätigkeiten setzten Erfahrungen und fachliches Können auf breiter Grundlage sowie moralische Geradlinigkeit, Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit voraus.

Ein Rennreiter bei der Arbeit
Ein Rennreiter bei der Arbeit

Um die Ausbildung beginnen zu können, muss die Schulpflicht erfüllt sein. Vorteilhaft ist der Haupt- oder Realschulabschluss, da zunehmend mehr theoretische Kenntnisse erforderlich sind, für die eine gute Allgemeinbildung wichtig ist. Außerdem erleichtern höhere schulische Qualifikationen die beruflich Aufstiegsfortbildung.

Grundvoraussetzung für diesen Beruf sind das Verständnis für Pferde sowie die Bereitschaft, Erschwernisse, die die Tätigkeiten in diesem Beruf mit sich bringen, in Kauf zu nehmen. Dazu zählt nicht zuletzt die Arbeit am Wochenende und an Feiertagen. Der Umgang mit Tieren erfordert richtig verstandene Tierliebe, die rasche Auffassungsgabe, Ausgeglichenheit, gute Beobachtungsgabe und ein gutes Reaktionsvermögen sowie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Pferdewirte/innen erbringen vielfach Dienstleistungen für ihre Kunden, deshalb wird heute ein entsprechend kundenorientiertes Auftreten erwartet.

Bei jungen Menschen, die eine Ausbildung im Schwerpunkt Reiten anstreben, sind darüber hinaus eine mittlere Größe und schlanke Figur erwünscht.

Bei einer Ausbildung im Schwerpunkt Rennreiten muss das körperliche Wachstum besonders berücksichtigt werden, denn nach der Ausbildung von Pferdewirten/innen (ab dem 50. Sieg in Rennen der Klasse a tragen sie den Titel Jockey) wird erwartet, dass ihr Gewicht 50 bis 55 Kilogramm nicht überschreitet. Allen angehenden Auszubildenden muss klar sein, dass sie dieses dauerhaft nur erreichen können, wenn sie ausgesprochen diszipliniert leben und 

sich dementsprechend gesund ernähren. Zu Beginn der Ausbildung sollten sie deshalb nicht mehr als 45 bis 50 kg wiegen.

Praktische Erfahrungen in der Pferdehaltung, im Reiten oder Fahren ist zwar keine festgeschriebene Ausbildungsvoraussetzung, sie ist jedoch für die Berufsausbildung von erheblichem Vorteil. Gerade im Schwerpunkt Reiten werden solide reiterliche Vorkenntnisse von Bewerbern erwartet, um die geforderten Leistungen bei der Abschlussprüfung in der Ausbildungszeit erreichen zu können.

Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit brechen etwa 50 % der angehenden Pferdewirte/innen ihre Ausbildung wieder ab. Deshalb raten alle Fachleute, vor Beginn der Berufsausbildung mindestens ein-, besser mehrere mehrwöchige Praktika in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb zu absolvieren und auch den Ausbilder um Rat zu fragen. Mehrmonatige Praktika sind zur Berufsorientierung nicht notwendig.

Oft wird der Beruf aus falsch verstandener Tierliebe heraus ergriffen, ohne dass die tatsächlichen Bedingungen bekannt sind oder richtig eingeschätzt werden. Jungendliche, die diesen Beruf anstreben, sollten sich vor der Entscheidung intensiv und vor allem selbstkritisch mit den Anforderungen und Bedingungen auseinander setzen, mit dem Pferd vertraut machen und sich reiterlich betätigen. Reiten erfordert neben Leistungsbereitschaft und Willensstärke insbesondere auch reiterliches Talent!

 

Schwerpunkt Rennreiten

Sie erlernen während einer dreijährigen Ausbildungszeit in einem Rennstall das Reiten von Vollblütern zunächst im Training, später auch im Rennen; daneben steht die Betreuung der Pferde: sie wollen täglich gefüttert, gepflegt und saubergehalten werden, sie müssen zu den Rennen begleitet, auf der Rennbahn vorgeführt und versorgt werden; außerdem werden Ihnen theoretische Kenntisse in der Berufsschule vermittelt. 

Nach Berufsabschluß besteht für Sie die Chance, ein erfolgreicher Jockey zu werden: Sie reiten viele verschiedene Pferde, Sie reisen viel, lernen viele unterschiedliche Menschen, Städte, manchmal sogar Länder kennen und Sie verdienen an jedem Ritt und an jedem Sieg dazu; Sie stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sie sollten jedoch vor Beginn der Ausbildung nicht schwerer als 45 kg sein, um nach der Ausbildung mit einem Gewicht von 50 kg bis 55 kg in Rennen reiten zu können. 

Aber auch Rennreitern, die nicht in erster Linie den sportlichen Erfolg anstreben, steht ein breites Betätigungsfeld offen: die wichtigste Aufgabe bleibt das Ausbilden und Trainieren der Galopper in der täglichen Arbeit; Sie können auch Reisefuttermeister (verantwortlich für die an Rennen auf anderen Rennbahnen startenden Pferde) oder Futtermeister (verantwortlich für Haltung, Fütterung und Pflege aller Pferde eines Rennstalls) werden. 

Selbstverständlich haben Sie später auch die Möglichkeit, sich zum Trainer fortzubilden: Sie können nach dreijähriger Berufspraxis die Meisterprüfung ablegen.

Schwerpunkt Zucht und Haltung

Praktische Tätigkeiten wie Reiten oder Fahren sind im Schwerpunkt Zucht und Haltung zwar keine Ausbildungsvoraussetzung, sie sind jedoch für die Berufsausbildung von erheblichem Vorteil. Die Betreuung trächtiger Stuten, Hilfeleistung bei Geburten, Versorgung der Mutterstuten nach dem Abfohlen, Aufzucht von Fohlen, Hengsthaltung gehören neben der täglichen Pflege zu den Ausbildungsschwerpunkten. Außerdem lernen Sie die Pflege von Weiden und Ausläufen und Heuwerbung. Ausbildungsstätten mit dem Schwerpunkt Zucht und Haltung müssen im allgemeinen mindestens fünf in ein Zuchtbuch eingetragene Zuchtstuten halten. Darüber hinaus sollte ein Deckhengst aufgestellt sein.

Denn Jugendliche die den Beruf des Pferdewirtes anstreben, sollten sich vor der Entscheidung sehr intensiv und selbstkritisch mit den Anforderungen des Berufes auseinandersetzen. Sie sollten mit dem Pferd vertraut sein und sich reiterlich betätigt haben. Und letztlich ist neben Leistungsbereitschaft und Willensstärke ebenso reiterliches Talent gefordert.

Fortbildung zum Pferdewirtschaftsmeister, Teilbereich Galopprenntraining

Ziele der Meisterausbildung im Bereich Galopprenntraining ist die Erlangung der erforderlichen Kenntnisse um

  • einen Trainingsbetrieb selbständig zu führen,
  • die dort vorkommenden Arbeiten meisterhaft auszuführen,
  • und selbst Auszubildende für den Beruf Pferdewirt ordnungsgemäß auszubilden.

Vorbereitungslehrgänge, deren Dauer insgesamt ca. 12 Wochen beträgt, werden im allgemeinen alle zwei Jahre im Herbst durch das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen durchgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie über den Deutschen Trainer- und Jockeyverband e.V., Köln.

 
 
Jockeys im Rennen

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Förderverein zur Jockey Aus- und Weiterbildung e. V.


Rennbahnstraße 154
50737 Köln

Dienstag bis Donnerstag in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr
Telefon: +49 221 7498-62
Telefax: +49 221 7498-66

 

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

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