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Die Betreuer der Vierbeiner

Was macht ein Trainer?

Was wäre die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ohne ihren Trainer Joachim Löw? Auch für die Erfolge von Galopprennpferden ist der richtige Trainer ein entscheidender Faktor. Die Vorbereitung der Vollblüter von Kindesbeinen an legt den Grundstein für eine Karriere auf der Rennbahn.

Der Trainer beobachtet den Rennverlauf
Der Trainer beobachtet den Rennverlauf

Auch ein Weltstar wie die Stute Danedream, die zum gewinnreichsten deutschen Pferd aller Zeiten avancierte, wurde von ihrem Betreuer Peter Schiergen Schritt für Schritt an ihre Aufgaben herangeführt und zu dem geformt, was sie später wurde – ein Wunderpferd.

Trainiert wird in Deutschland auf fast allen Rennbahnen, aber auch in Zentren wie Mahndorf bei Bremen oder Warendorf oder in den verschiedensten Ecken des Landes, teilweise auf dem Land, wo oftmals eine besondere Idylle herrscht.

Welchen Trainer Sie für Ihr Pferd auswählen, das liegt ganz in Ihrer Hand. Sie haben die freie Auswahl. Wenn Sie in der Champions League des Galoppsports, also in den größten Rennen mitmischen wollen, kann ein Trainer mit einem Großquartier die richtige Wahl sein.
Denn die vielen Vergleichsmöglichkeiten dürften bei der Vorbereitung hilfreich sein. Doch auch kleinere Trainer haben schon häufig auf gehobener Ebene mitgemischt und sind bestens geschult, was die Versorgung und Schulung von Galoppern anbetrifft. 

Doch was genau wird eigentlich im Training gemacht? In erster Linie steht der Erhalt der Kondition im Vordergrund. Ein Pferd muss jeden Tag in Schwung gehalten werden. Sinnvoll sind auch Waldritte oder Aufenthalte auf der Koppel. Bei den wichtigen Arbeiten auf der Bahn gehen die Pferde oft in kleinen Gruppen, sogenannten Lots. Man kann dann die Leistungen besser 

vergleichen. Vielfach wird auch die Zeit gemessen. So zeigt sich schnell, wer für ein Rennen bereit ist und welche Prüfung in Frage kommt. 

Diese Trainingseinheiten finden in aller Regel am Vormittag statt, das ist ideal für den Biorhythmus der Pferde. Außerdem ist man dann im Sommer nicht extremen Temperaturen ausgesetzt. Am Nachmittag oder Abend ist für einen Galopptrainer aber ebenfalls jede Menge Arbeit angesagt, denn dann gilt es, die Ausschreibungen der Rennen im In- und Ausland zu studieren, die passenden Rennen auszusuchen, Transporte zu organisieren, Jockeys zu engagieren und natürlich Rücksprache mit den Besitzern zu halten.

Ein Trainer ist gleichzeitig auch vielfach Arbeitgeber für seine Stallangestellten, ein großes Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein muss gegeben sein.

Trainer zu sein bedeutet in aller Regel auch eine Sieben-Tage-Arbeitswoche. Denn an den Wochenenden gehen zumeist die wichtigsten Renntage über die Bühne. Und hier gilt es, vor Ort zu sein. Wenn man dann einen Pokal oder eine Trophäe überreicht bekommt, lohnt sich all die Mühe. Aber auch finanziell sind Siege natürlich attraktiv – denn zehn Prozent der Gewinnprämien fließen an den Trainer.


 

Besonderheit: Besitzertrainer

Galopprennpferde selbst trainieren – Ein faszinierender Gedanke. Eine Trainerlizenz kann jeder Rennpferde-Besitzer erwerben. 

Mit einer solchen Besitzertrainer-Lizenz können allerdings nur die Pferde der eigenen Familie (Eltern, Kinder, Geschwister und Lebenspartner) trainiert werden. Auch das Training gepachteter Pferde ist möglich, denn nach der Rennordnung gilt der Pächter als Besitzer. Weitere Informationen unter www.verein-deutscher-besitzertrainer.de

Ansprechpartner Besitzertrainer

Karen Kaczmarek

1. Vorsitzende

Dr. Ehrhard E. Liebrecht

2. Vorsitzender

 

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

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