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Saisonhöhepunkt mit bayrischer Note

Schnelligkeit und Ausdauer – das sind die Eigenschaften, die am Sonntag (18. September) beim Saisonhöhepunkt auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel besonders gefragt sind. Zum 132. Mal wird das Deutsche St. Leger – Großer Preis von DSW21 – ausgetragen, quasi die Meisterschaft der Steher. Denn in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe 3-Rennen geht es über die Extremdistanz von 2.800m. „Wegen der hochsommerlichen Temperaturen wird das Geläuf regelmäßig bewässert, um den Pferden optimale Bedingungen zu bieten“, betont der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke.

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Weltmacht
Weltmacht

Ein weiterer Höhepunkt des Tages, der um 13 Uhr beginnt, ist das BBAG Auktionsrennen Dortmund für zweijährige Stuten über die halbe Distanz. Hier beträgt das Preisgeld 52.000 Euro. Für die Rennbahnbesucher hat sich der Dortmunder Rennverein ein besonderes „Schmankerl“ ausgedacht: Einen Tag nach der Eröffnung des Münchner Oktoberfestes geht es in Wambel am Sonntag ebenfalls „zünftig“ zu: In der Wetthalle werden Biertische aufgestellt, es gibt bayrische Spezialitäten und zur Unterhaltung spielen die Mühlbachtaler Musikanten.

Noch 12 im St. Leger 

Von den ursprünglich einmal 41 genannten Pferden sind nach dem letzten Streichungstermin am Montag noch immer 12 Kandidaten übrig, darunter sind auch aus Frankreich das Aga Khan-Pferd Shaloushka (Trainer Mikel Delzangles). Ein interessanter Teilnehmer ist der siebenjährige Wallach Tellina, der aus Südafrika zu Andreas Wöhler nach Gütersloh gewechselt ist. Markus Klug hat noch vier mögliche Starter aufgeboten. Der erste Mann am Stall, Adrie de Vries, hat sich für die fünfjährige Stute Weltmacht entschieden, die gerade in Baden-Baden ein Listenrennen über die 2.800m gewonnen hat. Das endgültige Starterfeld steht am 15. September fest.

Seit 2007 offen für ältere Jahrgänge

Das St. Leger wurde erstmals 1881 in Hannover ausgetragen, Sieger war Blue Monkey. Seit 1950 hat es seinen festen Platz in Dortmund, die Stadtwerke der Ruhr-Metropole sind seit 2004 als Partner an Bord. Das St- Leger gehört zu den fünf so genannten klassischen Rennen, die ursprünglich nur dreijährigen Pferden vorbehalten waren. Dazu zählen das Deutsche Derby und das Mehl-Mülhens-Rennen sowie die beiden Stuten-Prüfungen Preis der Diana und German 1000 Guineas-Rennen.

Seit 2007 dürfen im St. Leger auch ältere Pferde antreten. Damit ist das St. Leger das wichtigste Galopprennen für dreijährige und ältere Pferde auf Distanzen jenseits von 2.400m. 2007 war der damals fünfjährige El Tango, trainiert von Peter Schiergen, der erste nicht dreijährige Gewinner und damit auch der erste Doppelsieger, da er bereits 2006 triumphierte. Seit der Öffnung 2007 haben die älteren Jahrgänge einen leichten Vorteil: Es steht 5 zu 4 dank des Erfolges im Vorjahr durch die vierjährige Stute Virginia Sun.
 

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