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Der erste große Derby-Test

Nur noch zweieinhalb Monate sind es, dann wird am 10. Juli in Hamburg der Derby-Sieger gekürt. Das bedeutendste Galopprennen des Jahres in Deutschland wirft aber auch an diesem Sonntag schon seine Schatten voraus, denn mit dem Dr. Busch-Memorial (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) Krefeld steht eine bedeutende Vorprüfung an.

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2012 war Pastorius als Vierter auf der Stadtwald-Rennbahn der bislang letzte spätere Derby-Sieger, der sich hier präsentierte. 2014 siegte mit Lucky Lion der anschließende Hamburg-Zweite, und vor einem Jahr trumpfte Karpino vor den Augen seines Besitzers Sheikh Fahad Al Thani aus Katar auf, der als einer der Top-Favoriten für das Blaue Band gehandelt wurde, aber wenige Wochen vor Hamburg verletzungsbedingt außer Gefecht gesetzt wurde.

Diesmal ist das Aufgebot wieder exzellent und es scheint gut möglich, dass wieder ein künftiger Derby-Held darunter ist, auch wenn die Strecke 700 Meter kürzer ist als beim Showdown in der Hansestadt. Mit dem vor Ort von Mario Hofer trainierten Parthenius (Andreas Suborics), im Besitz des Stalles Antanando von Franz Prinz von Auersperg, ist sogar der rechte Bruder von Pastorius am Start.

Trainer Andreas Wöhler, der Betreuer von Karpino, hat mit Noor Al Hawa (Eduardo Pedroza) beste Chancen auf die Titelverteidigung. Mit einer Gewinnsumme von 136.500 Euro avancierte der von Markus Klug vorbereitete Millowitsch (Andreas Helfenbein) zum Krösus als Zweijähriger 2015. Auch der Sehrezad-Sohn gehört zum engsten Favoritenkreis im Dr. Busch-Memorial, das überleitet zum ersten Hengste-Klassiker, dem Mehl-Mülhens-Rennen, am 16. Mai in Köln. 

 

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