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Handicapper-Blog

Chefhandicapper Harald Siemen spricht hier über Aktuelles zum Thema Handicappen.

 
  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    127. Longines Großer Preis von Berlin

    16. August 2017

    Wer in diesen Tagen, so wie ich am letzten Sonntagvormittag, durch das Berliner Regierungsviertel und das Brandenburger Tor in Richtung Alexanderplatz spaziert, für den stellt sich angesichts der enormen Anzahl an Touristen denen er begegnet die Frage, ob denn überhaupt noch Berliner in der Stadt sind. Nun – etwas mehr als Zehntausend davon konnte man am Nachmittag auf dem Rennplatz in Hoppegarten finden.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Der Preis der Diana

    09. August 2017

    Die römische Göttin Diana, Beschützerin der Frauen und Mädchen und augenscheinlich auch der weiblichen Rennpferde, war auch diesmal wieder auf dem Düsseldorfer Grafenberg zu Gast, um im 159. Henkel Preis der Diana ihre schützende Hand über die deutschen Stuten zu halten.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Iquitos, Enable und Farshad

    02. August 2017

    Wenn sich Trainer, Jockeys oder auch Besitzer nach einem großen Sieg den Fragen der Presse stellen, dann hört man oft wenig Einfallsreiches. Schließlich kann der Mensch nicht ständig originell sein. Manchmal aber gibt es doch Geistreiches oder sogar Witziges.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Dreijährige im Fokus

    19. Juli 2017

    Trainer Mario Hofer hat mir einen Brief geschrieben. Sogar öffentlich, in der „Sport-Welt“-Ausgabe zum vorigen Samstag. Gegenstand des Briefes war eines seiner Lieblingsthemen, nämlich die angebliche, auf jeden Fall aber von ihm so empfundene, Benachteiligung der Dreijährigen in den Handicaps.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Nach dem Derby ist vor der Diana

    12. Juli 2017

    Nach dem Derby ist vor der Diana. Dieser Tatsache gilt es nun ins Auge zu sehen, denn es sind nur noch gut drei Wochen bis zum 159. Henkel-Preis der Diana, dem größten deutschen Zuchtrennen nach dem Derby.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Das Privileg des Derbys

    05. Juli 2017

    Hamburg? Was kann Hamburg schon bieten? Ein Leben nicht fern vom Meer, aber auch nicht wirklich nah dran. Der HSV spielt so schlecht, dass er sich jedes Mal wie ein Entfesselungskünstler vor dem Abstieg retten muss. Und ständig stürmt und regnet es. Aber Hamburg kann auch Träume wahr machen, Träume von einem Konzerthaus im Hafen zum Beispiel. Oder den Traum vom Derbysieg. Tausende haben diesen Traum schon geträumt, aber nur für wenige kann er in Erfüllung gehen. Weit mehr als 100.000 Vollbutfohlen sind geboren worden, seit das Derby 1869 zum ersten Mal gelaufen wurde, und doch nur 148 von Ihnen war der Sieg im Derby von Hamburg-Horn vergönnt. Ein Privileg.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Vierzig Jahre Nummer eins

    28. Juni 2017

    Das größte Starterfeld in der Geschichte des Deutschen Derbys gab es bekanntlich 1977, als 24 Pferde liefen, das war damals das Maximum. Um für ein Ausscheidungsverfahren gerüstet zu sein, erstellte Handicapper Peter Schmanns einige Tage vorher erstmals eine Liste, in der die Derbykandidaten nach Höhe ihrer Handicapmarke gereiht waren.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    „Ein Rennpferd muss einen anständigen Namen haben“

    21. Juni 2017

    Über die Bedeutsamkeit von Namen haben sich ja schon unsere größten Philosophen Gedanken gemacht. Zu denen kann man – jedenfalls in seinen besten Momenten – auch den unvergessenen Meistertrainer Heinz Jentzsch rechnen. Man denke nur an seine Aussage „Vorne kann man nicht behindert werden“, die es in ihrer lakonischen Kürze und Kraft durchaus mit Sepp Herbergers „Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“ aufnehmen kann. Oder an seine These „Ein Rennpferd muss einen anständigen Namen haben.“

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Goethe und das Union Rennen

    Köln 14. Juni 2017

    Der damalige Feuilletonchef der Wochenzeitung „Die Zeit“, Fritz J. Raddatz, schrieb in den 1980er-Jahren einmal Johann Wolfgang von Goethe ein in ironischer Absicht erfundenes Zitat über den Frankfurter Bahnhof ernsthaft zu. Dummerweise war Goethe schon drei Jahre tot, bevor im Dezember 1835 die erste Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth fuhr. Da Raddatz gerne jedem besserwisserisch seine Unbildung vorwarf und dementsprechend unbeliebt war, wurde er daraufhin zum Abschuss freigegeben. Auch der „Sport-Welt“ verunglückte einmal ein Goethe-Vergleich, als sie behauptete, Goethe habe noch gelebt, als am 18. Juni 1834 das erste Union-Rennen gelaufen wurde. Da bei der „Sport-Welt“ aber Niemandem ein besserwisserischer Umgang mit Bildung vorgeworfen werden konnte, blieb dies ohne Folgen.

  • Blog: Chefhandicapper Harald Siemen

    Derby dank Münzwurf

    07. Juni 2017

    Die Universität zu Chicago veröffentlichte vor einiger Zeit eine Studie, wonach sich mehr als 2000 Leute bereit erklärt hatten, wichtige Entscheidungen ihres Lebens vom Wurf einer Münze abhängig zu machen. Ob man den Job kündigen oder welche Frau man heiraten soll, solche Sachen.

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