Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Staatlicher Auftrag

Informationen und Aufklärung zum Thema staatlicher Auftrag

Was die Pferdewette so reizvoll macht? Es sind viele Punkte, zwei sind besonders wichtig: Zunächst ist da der äußerst wichtige Gesichtspunkt, dass bei der Pferdewette in Deutschland rund 75 Prozent des Umsatzes als Gewinn an die Wetter ausgeschüttet wird. Das ist fast konkurrenzlos hoch (und führt in manchen Ländern dazu, dass besonders gewiefte Wetter ihr Hobby zu ihrem Beruf machen können). Diese Ausschüttung von rund 75 Prozent ist jedenfalls weit höher als bei fast allen anderen Gewinnspielen.

 
 

Der andere wichtige Aspekt, der Pferdewetten so beliebt macht, ist ein mehr emotionaler, der jedoch für die meisten nicht weniger wichtig ist: Es ist die direkte Einbindung des Zuschauers in das Geschehen, wie es sie bei uns nur beim Pferderennen gibt. Die Wissenschaftler nennen es "interaktiv" und meinen damit, dass kaum jemand beim Galopprennen nur zusieht (wie bei anderen Sportarten), sondern dass man sich mit einer Wette beteiligt. Galopprennen sind eben zigmal so schön, wenn das Pferd Ihrer Wahl auf einmal nicht mehr bloß über die Bahn galoppiert, sondern wenn es "für Sie" läuft. Wer zur Galopprennbahn geht, findet das ganz schnell heraus: Beim Wetten fühlen Sie sich nicht einfach wie jemand, der viel Geld gewinnen will, sondern so, als ob es um Ihr eigenes Pferd ginge. Das ist sehr aufregend und es hat viel mit Selbstbestätigung zu tun gegenüber sich selbst und gegenüber den anderen. Wenn Sie einen Sieg nicht nur vorhergesagt, sondern dies auch noch mit einem Wetteinsatz dokumentiert haben, das ist schon ein Gefühl ...! 

In Deutschland entwickelte sich die Pferdewette ähnlich wie in England: Zunächst wetteten gute Bekannte unter sich, 1822, als es im mecklenburgischen Bad Doberan begann mit den Rennen. Später wurde die Sache organisiert, kamen Buchmacher und Wettsalons dazu, bevor 

1870 zum Hamburger Derby-Meeting der noch heute gebräuchliche Totalisator eingeführt wurde. 1905 wurde das Rennwettgesetz erlassen, das 1922 vom noch heute gültigen Rennwett- und Lotteriesteuergesetz abgelöst wurde. 

Der gute Zweck: Förderung der Pferdezucht

Zusammen mit dem Tierzuchtgesetz regelt dieses Rennwettsteuergesetz, worum es im Ursprung geht im heutigen Galopprennsport und beim Wetten: um die Selbstfinanzierung der Leistungsprüfungen des Vollblutpferdes. Rund 25 Prozent des Wettumsatzes kann der Veranstalter, jeweils ein gemeinnütziger eingetragener Verein, einbehalten, um davon - zusammen mit Sponsorengeldern - die Rennpreise und die Betriebskosten seiner Renntage und seiner Trainingsanlage zu bestreiten. Das Ganze dient der Erhaltung und Verbesserung der interessantesten Pferderasse der Welt, der des Vollblutpferdes - das nicht nur eine 200jährige eigene Geschichte hat, sondern als "Veredler" eine enorme Ausstrahlungswirkung auf alle Reitpferderassen hat. Ohne Vollblut wäre die heutige Sportpferdezucht nicht denkbar - und sportliche Erfolge auf internationalem Parkett schon gar nicht.

 

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm